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also mal abgesehen davon, dass ein leben "ohne konsum" praktisch absolut unmöglich ist,ohne den "konsum" von zb luft oder nahrungsmitteln, sterben wir innerhalb kürzester zeit, ist der kapitalismus kein zugabteil, wo man einfach aussteigen kannm man kann allerhöchstens die eigene verwertbarkeit auf ein minimum reduzieren und dann im selbstbestimmten elend vegetieren
Gemeint ist doch hier der schädliche Kosum der den Kapitalismus am Leben hält und die Umwelt zerstört. Wird in der Doku ziemlich am Anfang gut erklärt.
nicht "der schädliche konsum" hält den kapitalismus am laufen&macht die umwelt kaputt, sondern die "schädliche produktion" "schädlicher produkte"
Iguacu diaspora
Konsum und Kapitalismus zerstören nicht zwangsweise die Umwelt. Wenn ich im Bio-Laden kaufe, am besten unverpackt, ist das auch Konsum und Kapitalismus, aber nachhaltig und nicht zerstörerisch. Man kann Produkte nachhaltig und fair kaufen.

Umgekehrt kann man natürlich auch ohne Kapitalismus und Konsum die Umwelt zerstören, indem ich z. B. den Regenwald abbrenne (ganz einfaches Beispiel).
na das "geile" am kapitalismus ist ja, dass der etwas prinzipiell unvernünftiges, wie das (bewusste) zerstören unserer lebensgrundlagen, zu etwas "instrumentell vernünftigem" macht, nämlich aus dem abbrennen der regenwälder profite zu generieren.
mit moralischer konsumkritik kann man das halt nicht vernünftig kritisieren
Eine Ökonomie, deren Zweck die Geldvermehrung ist, muss maßlos sein und dementsprechend zerstörerisch für Natur und Personal. Mehr hat eben kein Maß!
Die Verengung der Ökonomie auf Bioläden ist lebensfremd. Und der Urwald wird wegen Geschäft angezündet...