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Neuer sehenswerter Film "Als ob es sie nicht gegeben hätte" der Medienwerkstatt Franken über die Ermordung von behinderten Kindern, die der evangelischen Kirche anvertraut waren und durch dort angestellte Ärzte und über das Vertuschen der Verbrechen nach dem 2. Weltkrieg

Fakten zu den Hintergründen: 5.4.1937 - Der leitende Arzt der evangelischen Neuendettelsauer Fürsorgeheime, der Lutheraner Dr. Rudolph Boekh, seit 1932 auch Mitglied der NSDAP, über die Diskussion zur Vernichtung angeblich lebensunwerten Lebens: "Diese Verzerrung des menschlichen Antlitzes" sei "dem Schöpfer zurückzugeben". Und: "Alles Kranke, das nicht wieder der Gesundung zugeführt werden kann, ist Last ... Die Entscheidung, ob ein Mensch vernichtet werden soll, steht allein dem Mann zu, der unter Berufung auf den Schöpfer die Gewalt in seiner Hand hat ... Das kann und darf allein der Führer [Adolf Hitler]" (zit. nach Klee, Die SA Jesu Christi, a.a.O., S. 180). "Der Anstaltsarzt fragte in einem Vortrag, warum man diese die Allgemeinheit belastenden Geschöpfe nicht im Interesse des gesunden Teils des Volkes vernichtet." (Film "Als hätte es sie nie gegeben", Medienwerkstatt Franken, Nürnberg 2019)


https://www.theologe.de/schwarzbuch_evangelische-kirche.htm#Ermordung_Behinderter

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