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So scheint das Gerechte in dem Gleichen zu bestehen und dies ist auch richtig; aber es ist nicht das Gerechte für Alle, sondern nur für die Gleichen; ebenso scheint auch das Ungleiche das Gerechte zu sein und dies ist auch richtig, aber nicht für Alle, sondern nur für die Ungleichen.

(Aristoteles, Politik, 3. Buch, 9. Kapitel)
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tini diaspora
Jeder glaubt moralisch das Richtige zu tun.
Steh ich auf dem Schlauch oder ist das ein ziemliches Kauderwelsch?
Ich finde ja allgemein, die unbekannte äußere Bedrohung, von der Aristoteles in diesem Buch ausgeht und seinen hypothetischen Staat darauf aufbaut, für heute nicht mehr zutreffend...
Also ich fühle mich an Merz erinnert durch den Text. Merz sieht sich selbst als gehobene Mittelschicht, weil er selbst gar nicht mitbekommen hat wie schlimm die Ungleichheit inzwischen ist und dass niemand in der Mittelschicht einen Privatjet hat. Trotzdem gkaubt Merz von sich selbst, gerecht regieren zu können. Er definiert eibfach die Realität um und den Armutsbericht liest er nicht - lieber die Börsenkurse. Geht es der Börse gut geht es alken gut, glaubt er.