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(A)soziale Netzwerke wissen mehr als wir denken


Persönliche Profile erstellen leicht gemacht

Früher war es immer schwierig für eine Studie eine "repräsentative" Menge an Teilnehmer zu suchen und diese während der ganzen Studie bei der Stange zu halten. In Zeiten der digitalen Massenmedien ist das kein Problem mehr.

Wissenschaftler der Würzburger Secure Software Systems Group und der Darmstädter Cryptography and Privacy Engineering Group wollten mehr darüber wissen, wie sich Menschen in sozialen Netzwerken geben, welche Daten sie freigiebig teilen und welche Vorkehrungen sie für ihre Privatsphäre vornehmen. Dazu nahmen sie aus einer Datenbank einfach 10% aller Mobilfunknummern aus den USA die WhatsApp nutzen und 100% die den Messengerdienst Signal nutzen - und schon hat man die Studienteilnehmer zusammen. ;-)
Auch die Datenaufnahme ging automatisch

Sie erhielten ohne Probleme persönliche Informationen dieser Mobilfunkteilnehmer inklusive Metadaten, so wie sie üblicherweise in den Nutzerprofilen der Messenger gespeichert werden, also auch Profilbilder, Nutzernamen, Statustexte und die "zuletzt online" verbrachte Zeit.

Ihre Ergebnisse
  • nur sehr wenige Nutzer ändern die standardmäßigen Privatsphäre-Einstellungen, obwohl sie das angeboten bekommen,
  • 50% aller WhatsApp-User in den USA haben ein öffentliches Profilbild ,
  • 90% stellen sich mit einem öffentlichen Infotext vor,
  • 40% aller bei Signal Registrierten nutzen auch das von Datenschützern kritischer gesehene WhatsApp,
  • die Hälfte davon präsentierten von sich ein öffentliches Profilbild
In einer Untersuchung zum Dienst Telegram fanden sie heraus, dass dort der Dienst zur Kontaktermittlung sogar die Anzahl möglicher Kommunikationspartner für die Besitzer von Telefonnummern preisgibt, die gar nicht bei dem Dienst registriert sind. WhatsApp und Telegram übertragen das komplette Adressbuch der Nutzer an ihre Server, bei Signal werden nur Hashwerte übermittelt.

Eigentlich haben wir bereits in diversen Artikeln über (a)soziale Netzwerke geschrieben, dass diese "Dienstanbieter" seit Jahren über die Nutzer Persönlichkeitsprofile anlegen und unsere Daten weiterverkaufen - also eigentlich nichts Neues. Es ist jedoch wieder ein schönes Beispiel, mit wie wenig Aufwand man an solche Daten herankommt. Der Text unseres Flyers Kein Profit aus unseren Daten - Meine Daten sollen keine Ware sein hat sich also mal wieder bewahrheitet ...

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/WhatsApp-Co-Forscher-warnen-vor-massenhaftem-Auslesen-von-Kontakten-4904618.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7394-20200918-asoziale-netzwerke-wissen-mehr-als-wir-denken.htm

#Facebook #Diaspora #Twitter #Scoring #Cyber-Mobbing #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Profilerstellung #Bilddatenbank #Meinungsmonopol #Manipulation #Datenskandale #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Biometrie #Bestandsdaten
 
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Microsofts eBooks nicht mehr lesbar


DRM ist als Idee gescheitert

Als vor 20 Jahren die Idee aufkam, das "illegale" Kopieren von Musik, eBooks und Filmen durch eine digitale Kontrolle, das Digital Rights Management (DRM) zu unterbinden, versuchten sich verschieden Firmen - natürlich auch mit verschiedener Software. Wohl nur Apples iTunes wird diesen Wettbewerb überleben.

Der Microsoft Musikstore: "Plays for sure" musste schon nach wenigen Jahren mangels Gewinn schließen. Die gekaufte Musik lief nur auf Windows Rechnern und natürlich nicht auf allen, weil z.B. nach einem Update die DRM Software nicht abwärtskompatibel war. Sie sollten einfach die Musik neu kaufen. Die Käufer staunten nicht schlecht als ihre Musik nach der Einstellung von Microsofts "Plays for sure" nicht mehr nutzbar war.

So ergeht es nun den Nutzern des Microsoft eBook-Store der gerade geschlossen wurde. Abgesehen von der Idiotie bei DRM, dass sich ein Werk nur öffnen lässt, nachdem mit einem zentralen Schlüsselserver geklärt werden konnte, dass der Leser oder Hörer berechtigt ist - was z.B. in einem Zelt im brandenburgischen Neuland praktisch unmöglich ist - ist es nun egal wo man sich befindet, denn der zentralen Schlüsselserver von Microsoft wurde im Juli abgeschaltet. Alle Bücher und vor allem auch eigene Kommentare oder Anmerkungen in diesen Büchern sich nicht mehr lesbar.

Noch für kurze Zeit läuft die 3-monatige Übergangsfrist in der man sein Geld zurückverlangen kann - das war es dann, dank DRM. Die Leser von DRM-geschützten e-Books von Adobe können sich schon mal auf ein ähnliches Schicksal vorbereiten, vorausgesetzt sie bekommen bei Geräteausfällen überhaupt noch Hardware zum Lesen ihrer e-Books - und dann bleibt noch Apple ...

Wir haben uns seit 12 Jahren gegen DRM und ähnliche "Kopierschutzmaßnahmen" ausgesprochen und unterstützen und nutzen ausschließlich quelloffene freie Software. Dabei geht nicht um "kostenlos" sondern um gemeinfrei. Das Wissen und die Arbeit der Entwickler, Literaten und Künstler muss natürlich entlohnt werden, aber die Ergebnisse ihrer Arbeit sollen allen Menschen ohne Einschränkungen zur Verfügung stehen.

Mehr dazu bei https://netzpolitik.org/2019/ausgebucht-microsoft-loescht-verkaufte-ebooks
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7388-20200912-microsofts-ebooks-nicht-mehr-lesbar.htm

#Microsoft #Apple #Adobe #eBooks #DRM #DigitalRightsManagement #Store #Server #abgeschaltet #Diskriminierung #Ungleichbehandlung #Zensur #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Internetsperren #Netzneutralität #gemeinfrei #openSource
 
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Vertrauenswürdig beglaubigte Schädlinge


Apple verspricht künftig schnell zu reagieren

Das sollte eigentlich nicht passieren: Der Apple App Store genießt den Ruf, dass Apple alle Apps überprüft und solche, die Schadsoftware enthalten, nicht zulässt. Damit ist natürlich echte Schadsoftware gemeint. Apps, die ein "Geschäftsmodell" beinhalten mit deinen Daten Geld zu verdienen, sind weiterhin erlaubt.

Doch inzwischen ist bereits mehrmals vorgekommen, dass auch von den Prüfinstanzen von Apple echte Malware übersehen wird. Kürzlich haben Sicherheitsforscher herausgefunden, dass Unbekannte den Schädling Shlayer bei Apple zur Beglaubigung eingereicht haben - und diese auch erhielten. Heise berichtet: Der Malware-Installer habe sich damit auch auf Macs mit der aktuellen Betriebssystemversion macOS 10.15 Catalina sowie der kommenden Version macOS 11 Big Sur einfach öffnen lassen statt blockiert zu werden.

Das Schadprogramm kam als Update für Adobes Flash-Player über eine manipulierte, nach dem populären Paketmanager Homebrew benannte Webseite. Apple hatte die Software überprüft - nicht gefunden und beglaubigt.

Inzwischen ist das Zertifikat zurückgezogen worden und das Betriebssystem blockiert den Installer nun wieder. Apple verspricht in solchen Fällen auch künftig schnell zu reagieren.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/Notarisierte-Mac-Malware-Apple-beglaubigte-offenbar-mehrfach-Trojaner-4882770.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7381-20200905-vertrauenswuerdig-beglaubigte-schaedlinge.htm

#Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Cyberwar #Hacking #Trojaner #Apple #Zertifikat #Beglaubigung #Malware #Überwachung #Transparenz #Informationsfreiheit
 

Frei Software könnte der Hebel sein, um die #Monopole von #Google, #Facebook, #Microsoft, #Apple und Anderen aufzubrechen.


Ich frage mich aber ob die Menschheit zu minderqualifiziert ist, um dies zu begreifen? Offene und freie Software spielt nur eine Nebenrolle im kommerziellen Markt, wobei sich Konzerne gerne bedienen dann aber die #GPL verletzen. Die selben Konzerne, die sonst mit allen Mitteln ihr #Copyright durchsetzen.

#Freiheit #internet #opensource #linux #Kapitalismus #wirtschaft
 

Frei Software könnte der Hebel sein, um die #Monopole von #Google, #Facebook, #Microsoft, #Apple und Anderen aufzubrechen.


Ich frage mich aber ob die Menschheit zu minderqualifiziert ist, um dies zu begreifen? Offene und freie Software spielt nur eine Nebenrolle im kommerziellen Markt, wobei sich Konzerne gerne bedienen dann aber die #GPL verletzen. Die selben Konzerne, die sonst mit allen Mitteln ihr #Copyright durchsetzen.

#Freiheit #internet #opensource #linux #Kapitalismus #wirtschaft
 
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US-Kongress will Technologie-Riesen "eindämmen"


Gemeinsames Vorgehen von Demokraten und Republikanern unwahrscheinlich

Vor Jahren haben wir schon vor der Datensammelwut der Internetgiganten Amazon, Google, Facebook, Apple und Microsoft gewarnt. Kürzlich hat der EuGh das Abkommen zum Datenaustausch mit den USA für nichtig erklärt. Eigentlich ist jeder Datentransfer über den Atlantik zumidest fragwürdig.

Aber auch der US Kongress selbst merkt, dass die Macht der Großen langsam ihre eigene bedroht. Bei einer mehr als fünfstündigen Anhörung in einem Unterausschuss des US-Repräsentantenhauses waren sowohl Demokraten als auch Republikaner der Meinung, dass es mit dem ungebremsten Wachstum dieser Datensammler nicht weitergehen darf.

Laut Heise stellte der Vorsitzende des Unterausschusses für Wettbewerb und Wirtschaftsrecht, David Cicilline fest, dass hier Monopole entstanden sind. "Einige sollten zerschlagen werden, andere muss man angemessen regulieren." Ihre Kontrolle über den Markt erlaube es ihnen, Wettbewerb zu unterdrücken. "Das muss ein Ende haben."

Während die Republikaner kritisieren, dass "die Unternehmen konservative Meinungen blockieren", wenden sich die Demokraten gegen die schrankenlose Datenweitergabe und -nutzung.

Auf ein gemeinsames Vorgehen werden wir deshalb wohl lange warten können ...

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/Tech-Unternehmen-unter-Beschuss-US-Abgeordnete-prangern-Amazon-Google-Co-an-4858545.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7344-20200730-us-kongress-will-technologie-riesen-eindaemmen.htm

#Amazon #Facebook #Scoring #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Zensur #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Internetsperren #Netzneutralität #OpenSource
 
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US-Kongress will Technologie-Riesen "eindämmen"


Gemeinsames Vorgehen von Demokraten und Republikanern unwahrscheinlich

Vor Jahren haben wir schon vor der Datensammelwut der Internetgiganten Amazon, Google, Facebook, Apple und Microsoft gewarnt. Kürzlich hat der EuGh das Abkommen zum Datenaustausch mit den USA für nichtig erklärt. Eigentlich ist jeder Datentransfer über den Atlantik zumidest fragwürdig.

Aber auch der US Kongress selbst merkt, dass die Macht der Großen langsam ihre eigene bedroht. Bei einer mehr als fünfstündigen Anhörung in einem Unterausschuss des US-Repräsentantenhauses waren sowohl Demokraten als auch Republikaner der Meinung, dass es mit dem ungebremsten Wachstum dieser Datensammler nicht weitergehen darf.

Laut Heise stellte der Vorsitzende des Unterausschusses für Wettbewerb und Wirtschaftsrecht, David Cicilline fest, dass hier Monopole entstanden sind. "Einige sollten zerschlagen werden, andere muss man angemessen regulieren." Ihre Kontrolle über den Markt erlaube es ihnen, Wettbewerb zu unterdrücken. "Das muss ein Ende haben."

Während die Republikaner kritisieren, dass "die Unternehmen konservative Meinungen blockieren", wenden sich die Demokraten gegen die schrankenlose Datenweitergabe und -nutzung.

Auf ein gemeinsames Vorgehen werden wir deshalb wohl lange warten können ...

Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/Tech-Unternehmen-unter-Beschuss-US-Abgeordnete-prangern-Amazon-Google-Co-an-4858545.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7344-20200730-us-kongress-will-technologie-riesen-eindaemmen.htm

#Amazon #Facebook #Scoring #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Zensur #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Internetsperren #Netzneutralität #OpenSource
 
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Kein Profit aus unseren Daten


Meine Daten sollen keine Ware sein

Unsere Flyersammlung ist größer geworden, vor wenigen Tagen haben wir die Druckausgabe unseres "Datewertflyers" erhalten. Darin wollen wir aufklären, dass die großen Internetkonzerne nicht aus Menschenliebe und Freundlichkeit ihre Dienste scheinbar "kostenlos" anbieten. Ganz im Gegenteil - wir machen sie mit unserer Freigiebigkeit reich und reicher.

Facebook, z.B. existiert nur durch den Datenhandel und hat inzwischen einen Marktwert von mehr als 600 Milliarden $.

Wie läuft das ab?

Mit einem Account bei Facebook geben Nutzer ihre Zustimmung zur Auswertung ihrer persön­lichen Daten und all ihrer Eingaben, auch Bilder. IP Adresse, Cookies, "Zählpixel" oder "Web-Bugs" (meist unsichtbare Grafiken) oder Social-Media-Plugins geben unsere Daten beim Surfen an völlig Fremde weiter.

Max Schrems stellt nach seiner erfolgreichen Klage gegen Facebook fest: Der Deal bei Facebook ist also nicht, meine Daten gegen die kostenlose Nutzung, sondern unser Inhalt für sich plus Werbung für uns. "If you are not paying for it, you are not the customer; you are the product being sold".

Private Daten schützen - öffentliche Daten nutzen

Was sind deine Daten als Handelsware wert? Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts. 63% der Menschen wissen, dass Unternehmen mit dem Verkauf ihrer Daten an Dritte Geld verdienen können, jedoch kennen über 50% den Wert ihrer Daten nicht. Cyberkriminelle verkaufen das komplette digitale Leben einer Person für weniger als 50 Dollar – inklusive Daten von gestohlenen Social-Media-Accounts, Bankdetails oder Remote-Zugängen zu Servern oder den PCs und Tablets zu Hause. Gehackte einzelne Accounts sind rund 1$ wert.

Der Gewinn von Facebook betrug 2017 bei 2,13 Milliarden NutzerInnen 48 Milliarden $ . Das Unternehmenskapital geteilt durch die Nutzer ergibt nach Max Schrems rund 22,6 $/Nutzer. Plus den Daten bei Instagram, Whatsapp, Twitter, Youtube, Netflix kommen schnell über 100$ für jeden Menschen zusammen.

Beispiele für den Datenklau
  • Mein Smartphone weiß, wo ich wann und wie lange gerne bin.
  • Die Post verkauft meine Adresse, Facebook meine "Likes".
    -- Meine Kundenkarten verknüpfen meinen Einkauf mit meiner Person, somit ist der Wert der Daten stets größer als der "Rabatt", den man Dir scheinbar gewährt.
    • Der RFID Chip im Einkaufswagen regis­ triert ,was man länger anschaut und was man dann schließlich kauft
    • Die Folge ist personalisierte Werbung.
    • Das „intelligente“ Kfz beobachtet dich und gibt deine Daten weiter. Die Folge kann eine teurere Versicherung sein oder der Beweis gegen dich beim Unfall .
    • Die Weitergabe und Auswertung der Daten durch Versicherung, Schufa, u.ä. hat schon Jede/r erlebt.
    • Wir sind gläsern und werden es in der Zukunft immer stärker.
    • Auch Gesundheits-Apps handeln mit meinen Daten
    • und Alexa hört auf dem Nachttisch mit ...
Wem gebe ich meine Daten – wem mein Geld?

Ich möchte die Kontrolle über meine Daten behal­ten und nicht an unbekannte Konzerne zahlen. Einige Ratschläge:
  • Vermeiden von Kreditkarte, EC-Karte, Bahncard, Kunden- und Rabattkarten,
  • mehrere digitale Identitäten verwenden,
  • nie dasselbe Passwort für verschiedene Webseiten oder Dienste verwenden,
  • einen Passwortmanager nutzen,
  • Pseudonyme verwenden bei Accounts, und E-Mail Adressen,
  • datenschutzfreundliche alternative Such­maschinen nutzen: startpage.com, yacy,
  • beim Surfen Anonymisierungsdienste, wie Tor oder Jondonym nutzen,
  • Daten, die nicht gespeichert wurden, können auch nicht missbraucht werden,
  • verschlüsseln der Kommunikation mit Gnu/PG, Pretty Good Privacy, ...
  • sichere Messenger nutzen, wie Wire, Conversations, Briar, ...
  • VPNs (Virtual Privat Networks) nutzen
  • nach DSGVO das Löschen verlangen von Registrierungen und Blogs, wenn man sie nicht mehr braucht,
  • vertrauenswürdige E-Mail Provider nutzen: posteo.de oder mailbox.org statt Gmail, GMX, Freenet oder Web.de
  • Surfen mit Tor, Firefox oder Opera statt Chrome, Safari, Explorer,
  • Browser im privaten Modus nutzen.
  • Möglichst keine Apps nutzen! Es muss nicht immer eine App sein. Viele Dienste sind auch über Webseiten erreichbar.
  • Der Datenaustausch bei Apps verstößt oft gegen das Berechtigungskonzept.
Mehr dazu bei unseren Flyern https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/209-flyer-und-folder.htm
und der Datenwertflyer als PDF https://www.aktion-freiheitstattangst.org/images/docs/202004FsaFlyerDatenwert.pdf
und mehr über Möglichkeiten zum Schutz der eigenen Privatsphäre https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/4185-privatsphaere-schuetzen-was-kann-ich-tun.htm
https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7325-20200711-kein-profit-aus-unseren-daten.htm

#Datenwert #Flyer #Privatsphäre #Paypal #Facebook #WhatsApp #Scoring #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Arbeitnehmerdatenschutz #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung #Selbstschutz
 
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Kein Profit aus unseren Daten


Meine Daten sollen keine Ware sein

Unsere Flyersammlung ist größer geworden, vor wenigen Tagen haben wir die Druckausgabe unseres "Datewertflyers" erhalten. Darin wollen wir aufklären, dass die großen Internetkonzerne nicht aus Menschenliebe und Freundlichkeit ihre Dienste scheinbar "kostenlos" anbieten. Ganz im Gegenteil - wir machen sie mit unserer Freigiebigkeit reich und reicher.

Facebook, z.B. existiert nur durch den Datenhandel und hat inzwischen einen Marktwert von mehr als 600 Milliarden $.

Wie läuft das ab?

Mit einem Account bei Facebook geben Nutzer ihre Zustimmung zur Auswertung ihrer persön­lichen Daten und all ihrer Eingaben, auch Bilder. IP Adresse, Cookies, "Zählpixel" oder "Web-Bugs" (meist unsichtbare Grafiken) oder Social-Media-Plugins geben unsere Daten beim Surfen an völlig Fremde weiter.

Max Schrems stellt nach seiner erfolgreichen Klage gegen Facebook fest: Der Deal bei Facebook ist also nicht, meine Daten gegen die kostenlose Nutzung, sondern unser Inhalt für sich plus Werbung für uns. "If you are not paying for it, you are not the customer; you are the product being sold".

Private Daten schützen - öffentliche Daten nutzen

Was sind deine Daten als Handelsware wert? Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts. 63% der Menschen wissen, dass Unternehmen mit dem Verkauf ihrer Daten an Dritte Geld verdienen können, jedoch kennen über 50% den Wert ihrer Daten nicht. Cyberkriminelle verkaufen das komplette digitale Leben einer Person für weniger als 50 Dollar – inklusive Daten von gestohlenen Social-Media-Accounts, Bankdetails oder Remote-Zugängen zu Servern oder den PCs und Tablets zu Hause. Gehackte einzelne Accounts sind rund 1$ wert.

Der Gewinn von Facebook betrug 2017 bei 2,13 Milliarden NutzerInnen 48 Milliarden $ . Das Unternehmenskapital geteilt durch die Nutzer ergibt nach Max Schrems rund 22,6 $/Nutzer. Plus den Daten bei Instagram, Whatsapp, Twitter, Youtube, Netflix kommen schnell über 100$ für jeden Menschen zusammen.

Beispiele für den Datenklau
  • Mein Smartphone weiß, wo ich wann und wie lange gerne bin.
  • Die Post verkauft meine Adresse, Facebook meine "Likes".
    -- Meine Kundenkarten verknüpfen meinen Einkauf mit meiner Person, somit ist der Wert der Daten stets größer als der "Rabatt", den man Dir scheinbar gewährt.
    • Der RFID Chip im Einkaufswagen regis­ triert ,was man länger anschaut und was man dann schließlich kauft
    • Die Folge ist personalisierte Werbung.
    • Das „intelligente“ Kfz beobachtet dich und gibt deine Daten weiter. Die Folge kann eine teurere Versicherung sein oder der Beweis gegen dich beim Unfall .
    • Die Weitergabe und Auswertung der Daten durch Versicherung, Schufa, u.ä. hat schon Jede/r erlebt.
    • Wir sind gläsern und werden es in der Zukunft immer stärker.
    • Auch Gesundheits-Apps handeln mit meinen Daten
    • und Alexa hört auf dem Nachttisch mit ...
Wem gebe ich meine Daten – wem mein Geld?

Ich möchte die Kontrolle über meine Daten behal­ten und nicht an unbekannte Konzerne zahlen. Einige Ratschläge:
  • Vermeiden von Kreditkarte, EC-Karte, Bahncard, Kunden- und Rabattkarten,
  • mehrere digitale Identitäten verwenden,
  • nie dasselbe Passwort für verschiedene Webseiten oder Dienste verwenden,
  • einen Passwortmanager nutzen,
  • Pseudonyme verwenden bei Accounts, und E-Mail Adressen,
  • datenschutzfreundliche alternative Such­maschinen nutzen: startpage.com, yacy,
  • beim Surfen Anonymisierungsdienste, wie Tor oder Jondonym nutzen,
  • Daten, die nicht gespeichert wurden, können auch nicht missbraucht werden,
  • verschlüsseln der Kommunikation mit Gnu/PG, Pretty Good Privacy, ...
  • sichere Messenger nutzen, wie Wire, Conversations, Briar, ...
  • VPNs (Virtual Privat Networks) nutzen
  • nach DSGVO das Löschen verlangen von Registrierungen und Blogs, wenn man sie nicht mehr braucht,
  • vertrauenswürdige E-Mail Provider nutzen: posteo.de oder mailbox.org statt Gmail, GMX, Freenet oder Web.de
  • Surfen mit Tor, Firefox oder Opera statt Chrome, Safari, Explorer,
  • Browser im privaten Modus nutzen.
  • Möglichst keine Apps nutzen! Es muss nicht immer eine App sein. Viele Dienste sind auch über Webseiten erreichbar.
  • Der Datenaustausch bei Apps verstößt oft gegen das Berechtigungskonzept.
Mehr dazu bei unseren Flyern https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/209-flyer-und-folder.htm
und der Datenwertflyer als PDF https://www.aktion-freiheitstattangst.org/images/docs/202004FsaFlyerDatenwert.pdf
und mehr über Möglichkeiten zum Schutz der eigenen Privatsphäre https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/4185-privatsphaere-schuetzen-was-kann-ich-tun.htm
https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7325-20200711-kein-profit-aus-unseren-daten.htm

#Datenwert #Flyer #Privatsphäre #Paypal #Facebook #WhatsApp #Scoring #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Arbeitnehmerdatenschutz #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung #Selbstschutz
 
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Duck-Duck-Go Browser leakt besuchte Webseiten


"Privacy-Browser" ist gesprächiger als gedacht

Gerade erst vor ein paar Tagen strahlte eine Werbewand in Berlin überlebensgroß Reklame für die Suchmaschine DuckDuckGo in die Gegend und der Werbespruch versprach Privatsphäre.

Wer den sogenannten Privacy Browser des Suchmaschinenanbieters Duckduckgo verwendet, muss damit rechnen, dass die Hostnamen aller Webseiten an einen Server von Duckduckgo übertragen werden, meldet Golem.

Schon vor über einem Jahr fand ein Nutzer dieses Verhalten im Android-Browser von Duckduckgo, doch erst eine Meldung auf der Plattform Hacker News führte dazu, dass dieses Verhalten in die Schlagzeilen gekommen ist.

Ursache für dieses Loch in der Privatsphäre der Nutzer ist die Auswertung von Favicons, kleine Webseitenicons aus Bookmarks oder aus der Adressleiste, durch einen Server von Duckduckgo. Damit kann nachvollzogen werden, von welcher IP-Adresse welche Webseiten angesurft werden.

Der CEO von Duckduckgo hat inzwischen reagiert und versprochen dieses Verhalten abzustellen.
Von einem Konzern, der Privatsphäre verspricht, hätte man erwarten können schon auf den Bug Report vor einem Jahr zu reagieren.

Mehr dazu bei https://www.golem.de/news/datenschutz-duckduckgo-browser-leakt-besuchte-domains-2007-149418.html
https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7319-20200705-duck-duck-go-browser-leakt-besuchte-webseiten.htm

#Scoring #Duckduckgo #Browser #Favicons #Privatsphäre #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenleck #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung
 
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Duck-Duck-Go Browser leakt besuchte Webseiten


"Privacy-Browser" ist gesprächiger als gedacht

Gerade erst vor ein paar Tagen strahlte eine Werbewand in Berlin überlebensgroß Reklame für die Suchmaschine DuckDuckGo in die Gegend und der Werbespruch versprach Privatsphäre.

Wer den sogenannten Privacy Browser des Suchmaschinenanbieters Duckduckgo verwendet, muss damit rechnen, dass die Hostnamen aller Webseiten an einen Server von Duckduckgo übertragen werden, meldet Golem.

Schon vor über einem Jahr fand ein Nutzer dieses Verhalten im Android-Browser von Duckduckgo, doch erst eine Meldung auf der Plattform Hacker News führte dazu, dass dieses Verhalten in die Schlagzeilen gekommen ist.

Ursache für dieses Loch in der Privatsphäre der Nutzer ist die Auswertung von Favicons, kleine Webseitenicons aus Bookmarks oder aus der Adressleiste, durch einen Server von Duckduckgo. Damit kann nachvollzogen werden, von welcher IP-Adresse welche Webseiten angesurft werden.

Der CEO von Duckduckgo hat inzwischen reagiert und versprochen dieses Verhalten abzustellen.
Von einem Konzern, der Privatsphäre verspricht, hätte man erwarten können schon auf den Bug Report vor einem Jahr zu reagieren.

Mehr dazu bei https://www.golem.de/news/datenschutz-duckduckgo-browser-leakt-besuchte-domains-2007-149418.html
https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7319-20200705-duck-duck-go-browser-leakt-besuchte-webseiten.htm

#Scoring #Duckduckgo #Browser #Favicons #Privatsphäre #sozialeNetzwerke #Microsoft #Apple #Google #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenleck #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung
 
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Digitalpakt darf nicht zur Shoppingtour verkommen


Öffentliche Gelder, Öffentlicher Code

Schon bevor man mit den Milliarden so um sich warf, hatte die Bundesregierung im letzten Jahr 500 Millionen für den Digitalpakt Schule locker gemacht. Das Geld würde auch dringend gebraucht, um wirkliche Medienkompetenz den Schülern und vor allem auch den Lehrern näher zu bringen.

Doch was mit dem Geld gemacht werden soll ist Ländersache - das ist vielleicht noch richtig - aber im Endeffekt wird daraus nur eine Shoppingtour der einzelnen Schulen. Das Ziel sollte jedoch nicht ein zusätzliches Tablet oder ein weiterer Computerraum sein, den die Schüler nur ehrfürchtig - eher gelangweilt - mit dem Lehrer betreten dürfen.

Die Ziele sollten sein
  • Grundlagenwissen in den Informationstechnologien erwerben können,
  • Nutzen und Gefahren verschiedener Anwendungen einschätzen können und
  • die gesellschaftlichen Folgen von Informationstechnologien verstehen.
Um diese Ziele zu erfüllen, müssen die LehrerInnen und die Schulen in der Lage sind, entsprechende pädagogische Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Davon sind wir weit entfernt. LehrerInnen, die den Begriff Open Source und Free Software richtig erklären können sind ein kleine Minderheit.

Öffentliche Daten nutzen - private Daten schützen

Auch dieses wichtige Prinzip, eigentlich an den vielen Beispielen von Datenskandalen leicht zu erklären, ist bisher kein Bestandteil in den Lehrplänen der Schulen. Deshalb kritisiert z.B. auch der Chaos Computer Club (Ffm)
  • In der vorliegenden Erklärung des Kultusministeriums ist nicht zu erkennen, welchen tatsächlichen Anteil die dringend erforderliche LehrerInnenbildung an den Investitionen haben soll.
  • Zur Umsetzung des Digitalpakts sind die Schulen gezwungen, ein pädagogisches Konzept zu erstellen. Viele, vor allem kleinere Schulen, sind damit vollkommen überfordert. Es gibt nur unzureichende Unterstützung durch das Kultusministerium.
  • Es gibt auch kein ausgearbeitetes Konzept der Landesregierung, wie „Bildung in der Digitalen Welt“ in Hessen realisiert werden soll.
Daher schlägt der CCC (der Landesregierung Hessen) vor, folgende erste Schritte zu gehen:
  • Die Landesregierung legt in Euro und Cent offen, welchen Anteil die LehrerInnenbildung („Digitale Schule Hessen“) an den zur Verfügung stehenden Mitteln haben wird. Sie sorgt für die benötigten Entlastungsstunden zur Weiterbildung.
  • Die Landesregierung erstellt einen Rahmenplan für alle Schulen, so dass auch kleine Schulen ein pädagogisches Konzept erstellen können. Die digitale Lebenswelt ist dabei fächerübergreifend zu berücksichtigen.
  • Die Landesregierung erstellt in Zusammenarbeit mit Verbänden, zivilgesellschaftlichen Gruppen und kompetenten Einzelpersonen ein Konzept, wie der Beschluss der KMK-Konferenz vom Dez. 2016 umgesetzt werden soll.
  • Die Landesregierung fördert grundsätzlich die Einführung von Open-Source-Software. Der Grundsatz sollte lauten: „Public Money – Public Code“.
Nur durch pädagogische Konzepte, die ein kritisches Hinterfragen der Abhängigkeiten von den Internetgiganten wie Amazon, Facebook, Apple, Google ermöglichen, kann es erreicht werden, dass sich die Schülerinnen und Schüler nicht zu Medienkonsumenten sondern zu denkenden Persönlichkeiten entwickeln.

Die Corona-Krise hat viele Schulen wegen der Notwendigkeit schnell Heimarbeitsplätze zu realisieren, noch mehr zur Anschaffung von Hardware gedrängt, anstatt sich mit den Lerninhalten zu beschäftigen. Die Sommerferien geben nun etwas Zeit das Versäumte nachzuholen, zumindest theoretisch ....

PS. Wie auf dem Bild zu sehen, haben wir unser Bildungsprogramm schon 2010 auf dem Berliner Linuxtag mit digitaler Kraft verteilen lassen.

Mehr dazu bei https://ccc-ffm.de/2019/06/der-digitalpakt-eine-halbe-milliarde-fuer-eine-halbe-sache/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7307-20200624-digitalpakt-darf-nicht-zur-shoppingtour-verkommen.htm

#Digitalpakt #Schulen #Bildung #Datenpannen #Datenskandale #Smartphone #Handy #Google #Apple #Facebook #Amazon #Transparenz #Informationsfreiheit #FreeSoftware #OpenSource #Ergonomie
 
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Digitalpakt darf nicht zur Shoppingtour verkommen


Öffentliche Gelder, Öffentlicher Code

Schon bevor man mit den Milliarden so um sich warf, hatte die Bundesregierung im letzten Jahr 500 Millionen für den Digitalpakt Schule locker gemacht. Das Geld würde auch dringend gebraucht, um wirkliche Medienkompetenz den Schülern und vor allem auch den Lehrern näher zu bringen.

Doch was mit dem Geld gemacht werden soll ist Ländersache - das ist vielleicht noch richtig - aber im Endeffekt wird daraus nur eine Shoppingtour der einzelnen Schulen. Das Ziel sollte jedoch nicht ein zusätzliches Tablet oder ein weiterer Computerraum sein, den die Schüler nur ehrfürchtig - eher gelangweilt - mit dem Lehrer betreten dürfen.

Die Ziele sollten sein
  • Grundlagenwissen in den Informationstechnologien erwerben können,
  • Nutzen und Gefahren verschiedener Anwendungen einschätzen können und
  • die gesellschaftlichen Folgen von Informationstechnologien verstehen.
Um diese Ziele zu erfüllen, müssen die LehrerInnen und die Schulen in der Lage sind, entsprechende pädagogische Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Davon sind wir weit entfernt. LehrerInnen, die den Begriff Open Source und Free Software richtig erklären können sind ein kleine Minderheit.

Öffentliche Daten nutzen - private Daten schützen

Auch dieses wichtige Prinzip, eigentlich an den vielen Beispielen von Datenskandalen leicht zu erklären, ist bisher kein Bestandteil in den Lehrplänen der Schulen. Deshalb kritisiert z.B. auch der Chaos Computer Club (Ffm)
  • In der vorliegenden Erklärung des Kultusministeriums ist nicht zu erkennen, welchen tatsächlichen Anteil die dringend erforderliche LehrerInnenbildung an den Investitionen haben soll.
  • Zur Umsetzung des Digitalpakts sind die Schulen gezwungen, ein pädagogisches Konzept zu erstellen. Viele, vor allem kleinere Schulen, sind damit vollkommen überfordert. Es gibt nur unzureichende Unterstützung durch das Kultusministerium.
  • Es gibt auch kein ausgearbeitetes Konzept der Landesregierung, wie „Bildung in der Digitalen Welt“ in Hessen realisiert werden soll.
Daher schlägt der CCC (der Landesregierung Hessen) vor, folgende erste Schritte zu gehen:
  • Die Landesregierung legt in Euro und Cent offen, welchen Anteil die LehrerInnenbildung („Digitale Schule Hessen“) an den zur Verfügung stehenden Mitteln haben wird. Sie sorgt für die benötigten Entlastungsstunden zur Weiterbildung.
  • Die Landesregierung erstellt einen Rahmenplan für alle Schulen, so dass auch kleine Schulen ein pädagogisches Konzept erstellen können. Die digitale Lebenswelt ist dabei fächerübergreifend zu berücksichtigen.
  • Die Landesregierung erstellt in Zusammenarbeit mit Verbänden, zivilgesellschaftlichen Gruppen und kompetenten Einzelpersonen ein Konzept, wie der Beschluss der KMK-Konferenz vom Dez. 2016 umgesetzt werden soll.
  • Die Landesregierung fördert grundsätzlich die Einführung von Open-Source-Software. Der Grundsatz sollte lauten: „Public Money – Public Code“.
Nur durch pädagogische Konzepte, die ein kritisches Hinterfragen der Abhängigkeiten von den Internetgiganten wie Amazon, Facebook, Apple, Google ermöglichen, kann es erreicht werden, dass sich die Schülerinnen und Schüler nicht zu Medienkonsumenten sondern zu denkenden Persönlichkeiten entwickeln.

Die Corona-Krise hat viele Schulen wegen der Notwendigkeit schnell Heimarbeitsplätze zu realisieren, noch mehr zur Anschaffung von Hardware gedrängt, anstatt sich mit den Lerninhalten zu beschäftigen. Die Sommerferien geben nun etwas Zeit das Versäumte nachzuholen, zumindest theoretisch ....

PS. Wie auf dem Bild zu sehen, haben wir unser Bildungsprogramm schon 2010 auf dem Berliner Linuxtag mit digitaler Kraft verteilen lassen.

Mehr dazu bei https://ccc-ffm.de/2019/06/der-digitalpakt-eine-halbe-milliarde-fuer-eine-halbe-sache/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7307-20200624-digitalpakt-darf-nicht-zur-shoppingtour-verkommen.htm

#Digitalpakt #Schulen #Bildung #Datenpannen #Datenskandale #Smartphone #Handy #Google #Apple #Facebook #Amazon #Transparenz #Informationsfreiheit #FreeSoftware #OpenSource #Ergonomie
 
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Mal schauen wer die Corona App hat


Mit einem Bluetooth Sniffer unterwegs

Unsere Meinung zur Sinnlosigkeit einer Corona App, die gerade die Risikogruppen ausschließt, hat sich auch nach ihrer realen Verfügbarkeit nicht geändert. Da wir auch dem Jubel der Medien, dass sich schon 10 Millionen die Corona App heruntergeladen haben, nicht trauen, wollen wir auf eine Möglichkeit aufmerksam machen nachzuschauen, wer denn die App wirklich nutzt.

Das geht ganz einfach und man muss dazu nicht mal eine Sicherheitslücke der Corona App ausnutzen. Wie die Computer-Zeitschrift Chip schreibt, reicht dazu ein normaler Bluetooth Sniffer, wie z.B. Ramble aus.

Die Idee dazu hatten Sicherheitsexperten der Ruhr Uni Bochum. Sie radelten mit der Sniffer App af ihrem Handy eine Stunde durch die Bochumer Innenstadt und hatten über 1.100 pseudonyme IDs eingesammelt, die die Corona-Warn-App per Bluetooth an sie verteilt hatten.

Davon mögen einige vom gleichen Handy gekommen sein, denn die Corona App wechselt alle 15 Minuten ihren Code, aber die Annahme von 1000 Kontakten pro Stunde ist realistisch.

_Für die Verbreitung der Corona App wäre nun noch die Angabe der gesamten Begegnungen mit Menschen hilfreich gewesen. Also, wenn ihr das nachmacht, zählt im Kopf zusätzlich die Menschen in eurer Nähe ;-)

PS. Ach so, übrigens hatten von den 1000 Corona App Nutzer 999,5 kein Corona und selbst wenn, hätte der Kontakt beim Vorbeifahren mit dem Rad zu 99,9% nicht zu einer Infektion geführt - aber bei der Nachverfolgung von Kontakten sind "wir" einen großern Schritt weiter. Noch Fragen?_

Mehr dazu bei https://www.chip.de/news/Bluetooth-Sniffer-Corona-Warn-Apps-aufstoebern_182782761.html
und die Sniffer App Ramble https://play.google.com/store/apps/details?id=com.contextis.android.BLEScanner
und alle unsere Artikel zur Corona App https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=Corona+App&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7306-20200623-mal-schauen-wer-die-corona-app-hat.htm

#Sniffer #Ramble #App #Smartphone #Handy #Google #Apple #Telekom #SAP #Schnittstellen #Privatsphäre #Grundrechte #Menschenrechte #Corona #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Rasterfahndung #Datenbanken #eBorder #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung
 
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Gut ist uns nicht gut genug!


"Die beste Corona-Warn-App der Welt"

Gut ist uns nicht gut genug! Gesundheitsminister Spahn wird heute sein Lieblingsprojekt vorstellen und es wird irgendetwas vorgeführt, was mit dem realen Leben nicht viel zu tun hat.

Aber loben wir zuerst einmal die Anstrengungen von Bürgerrechtlern, Datenschützern und Open Source Technik-Begeisterten. Ihnen ist zu verdanken, dass die deutsche Lösung in vielen Punkten versucht die Privatsphäre der Menschen gegenüber den Lösungen in anderen Staaten zu schützen.
  • Der Quellcode der App ist frei/offen zur Verfügung gestellt worden (Open Source) und wurde bereits von vielen unabhängigen Experten geprüft.
  • Es werden nur zufällige Codes ausgetauscht, die keinen Rückschluss auf Personen zulassen, die Anonymität ist in diesem Schritt gewahrt.
  • Bei der Meldung einer Infektion ist die infizierte Person nur noch pseudonomisiert, der Aufwand für eine Identifizierung ist aber sehr hoch.
  • Da nur Bluetooth benutzt wird, um zufällige Codes zu Sammeln, werden keine Standortdaten und Bewegungsprofile aufgenommen.
  • Es wird ein dezentrales Modell ohne zentrale Server geben - zumindest ist das die Planung.
  • In der aktuellen Version wird Wert auf Datensparsamkeit gelegt, es werden keine Daten vom Handy oder der Person benötigt und selbst die geplante optionale Datenspendefunktion gibt es nicht
Also alles paletti?

In mehr als 4 Artikeln haben wir die Probleme bei der Nutzung von Warn-Apps aufgezählt. Auch wenn wir Anfang März von der Erfassung von Standortdaten und damit Bewegungsprofilen ausgegangen waren, macht die jetzige Lösung nicht viel besser. Es wird nicht funktionieren!

Schauen wir dazu nach Singapur: Dort wurde im März die Corona-App "Trace Together" eingeführt und obwohl man von asiatischer Mentalität erwartete, dass die Mehrheit der Handybesitzer die App installieren, waren es nur unter 40%. 75% hatte man für einen Erfolg vorausgesetzt. Besonders die Risikogruppen der alten Menschen und (wegen des Bewegungsdrangs) der Kinder konnte fast gar nicht erreicht werden.

Viele Nutzer der App haben diese nach einigen Wochen wieder deaktiviert, da sie merkten, dass die ständige Bluetooth Aktivität ihre Akkus entlud. In Singapur wird nun über ein extra Gerät, den Bluetooth Token, nachgedacht, den Jede/r künftig mit sich tragen soll.

Bei uns hat man die für einen "Erfolg" nötige Abdeckung von anfangs 60% inzwischen auf 40% heruntergeschraubt. Gestiegen sind dagegen die Kosten. An die 20 Millionen wurden für die Entwicklung ausgegeben und mit 2,3 Millionen Euro pro Monat soll der Betrieb kosten. Welcher Betrieb? Die Menschen zahlen doch die Aufladung ihrer Handys selbst.

Die App ist nicht eine App sondern drei oder zweieinhalb

Die ganzen eingangs genannten Positiva beziehen sich auf die Kontakt-App mit der Erzeugung der Kontakt-Zufallszahlen. Eine "halbe" App ist die Benachrichtigungsfunktion, die von Apple und Google in ihre Handybetriebssysteme integriert wurde und damit auf jedem neueren Gerät "automatisch" bereits installiert ist. Nach DSGVO solte also jeder Besitzer eines solchen Gerätes in den letzten Wochen gefragt worden sein, ob er oder sie am Austausch von Gesundheitsdaten interessiert ist. Bei Kunden von "Magenta Eins" hat es solche Nachfragen gegeben, wo sonst noch ...

Zwischen diese beiden "Apps" gehören einige Vorgänge, die für die Privatsphäre entscheidend sind und über die wenig gesprochen wird.
  • Ein Mensch mit App fühlt sich krank und lässt sich testen ... oder auch nicht (80% der Infizierten haben nur geringe Symptome sind aber trotzdem ansteckend)
  • Wird jemand positiv getestet, so "wird dieses Ergebnis der Benachrichtigungsdienst-App zugänglich gemacht".
In diesem letzten Schritt versickern die 2,3 Millionen pro Monat und über die einzelnen Schritte und die Aufteilung der Gelder sind sich die Beteiligten durchaus nicht einig.
  • Sind die Labore, die die Tests durchführen, diejenigen die direkt den Benachrichtigungsdienst über die "Zufallszahl" des Trägers informieren?
  • Geht es über ein Gesundheitsamt oder die Krankenkasse?
  • Kann der Infizierte die Information auch zurückhalten?
  • Wer in dieser Kette bekommt alles die persönlichen Daten des Infizierten?
  • ...
Für die 2,3 Millionen könnte man auch 1000 Menschen dauerhaft im Gesundheitswesen beschäftigen, aktiv bei der Kontaktverfolgung Infizierter zu helfen. Schauen wir uns das aktuelle Infektionsgeschehen an, so sehen wir, das es einzelne Hotspots gibt, an denen schnell und effektiv geholfen werden sollte, die aber nicht durch zufällige Begegnungen entstanden sind. Das sind Kirchengemeinden, Wohnblöcke in sozialen Brennpunkten, große Familienfeiern - Zusammenhänge, die auch schnell ohne App aufzudecken sind.

Letzter Punkt: Freiwilligkeit

Unabhängig von der Sinnlosigkeit der App(s) ist für uns ein Punkt zentral: Die Bundesregierung weigert sich für die Corona-App eine gesetzliche Regelung zu treffen. Damit ist die von allen Beteiligten betonte Freiwilligkeit ein Hohn. Solange nicht gesetzlich garantiert ist, dass niemand wegen der Nutzung bevorzugt oder der Nichtnutzung benachteiligt wird, müssen wir dieses Projekt ablehnen. Über die heimlichen Anreize und Benachteiligungen werden wir in einigen Monaten sicher berichten können ...

Bereits die im Zuge von Corana notwendige Online Reservierung für Museen, Ausstellungen, Zoos, Restaurants u.v.m. diskriminiert Menschen ohne Internetzugang. Diese Zweiklassengesellschaft darf sich nicht weiter ausbreiten!

Mehr in unseren Artikel zu Corona bei https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=Corona&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7299-20200616-gut-ist-uns-nicht-gut-genug.htm

#App #Smartphone #Handy #Google #Apple #Telekom #SAP #Schnittstellen #Privatsphäre #Grundrechte #Menschenrechte #Corona #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Videoüberwachung #Rasterfahndung #Datenbanken #eBorder #Freizügigkeit #Unschuldsvermutung #Verhaltensänderung #Transparenz
 
Потихоньку становлюсь яблоблядью. Взял себе #iPad Pro 2017 года вместо обычного iPad 2018-го. Разница колоссальная! Всего не описать, но вообще даже держать в руках одно удовольствие.

Всё больше презираю #Google, что отказались развивать планшетное направление #Android. Этот рынок они просрали и никакие #Xiaomi, #Samsung и прочие ситуацию исправить, имхо, неспособны. В этой нише однозначно доминирует #Apple.
 
Главный дизайнер #Apple Джони Айв объявил об уходе из компании, где работал с 1992 года. Это конец эпохи или даже падение системы где всё зависит всего от одного человека.

#centralization–#decentralization
 
Ребята, @rf, на ваш субъективный взгляд, какое из "двух зол" меньшее (и почему, если не лень написать) - #Google или #Apple?

Да, да, в итоге побеждает опенсорс, но тут вопрос о 2 и 3 месте, если хотите.
Спасибо.
 
> More than anything, the X210 demonstrates just how much potential is being squandered by laptop manufacturers. If a small group in Shenzhen can make this #laptop, #Lenovo or #Apple should be able to build something far better. Instead they make laptops with integrated batteries, fewer ports, soldered RAM, sub-par keyboards, and touchbars. Many professionals want something better.
#hardware
 
@fat0troll @vanyasem the trick is in services provided to end users. If that'll be comparable to #Google services - that's great. But if for any reason #Apple services will suck next to #Google - that'll be sad. My research is in it: what Apple will answer?...
 
@fat0troll @vanyasem yes, sure, that's all correct, and I agree with you.

The question here if #Apple will develop their tools and services in such a way that personal info is not disclosed, but also at the same time provide a high class services (maybe powerful enough for local AI etc?) equal or better than #Google.

I even don't ask about #opensource alternatives. Even not about #Samsung and #chinese vendors/developers.
 
There are more and more news about #Google new OS #Fuchsia. It's going to be the future way of dealing with G-services.

So the question!
Have you heard anything similarly groundbreaking from #Apple?

Are they going to fast-forward to and bring the bright future of the human-machine integrated future or whatever? Or are they just shifting to be an entertainment + health tracking company?

I believe the time of iPhone is over, therefore something new should be baking in the secret kitchen...
 
Thank you, thank you, thank you @aral for writing this:

https://ar.al/2019/01/11/i-was-wrong-about-google-and-facebook-theres-nothing-wrong-with-them-so-say-we-all/

#Google #Facebook #Apple #Amazon are such benevolent do-gooders for us all. #SurveillanceCapitalism is a ruse. It had to be said, and we can't thank #FAANG enough for the great stuff they do for #humanity /s

Let's thank them on #HackerNews before the entry leaves the front page:

https://news.ycombinator.com/item?id=18888212
 
Forget the #iPhone Shortfall Driving #Apple's Stock Drop. They're All About Services Now | WIRED - https://www.wired.com/story/forget-iphone-shortfall-apples-all-about-services-now/

Soon: overpriced shitty services on overpriced shitty smartphones for not-very-bright young but privileged people.
 
#Apple или родной ребёнок? Зрелые американские мужчины делают выбор в пользу техники.
https://youtu.be/TpuztBy-veg
(смотреть на мужчину с коляской)
 
Die Kapazität der internen SSD ist schnell erschöpft, doch welches externe Medium empfiehlt sich für Macs und iPhones? Mac & i gibt Antworten. www.heise.de/mac-and-i/meldung… #Apple #Festplatten #Mac #SSD #Speichermedien #macOS
 
Offiziell: #Apple lädt zum Oktober-Event nach New York ein
Offiziell: Apple lädt zum Oktober-Event nach New York ein
 
Вот тут уже завезли на часть более мощных моделей - https://appleinsider.ru/mac-os-x/kak-ustanovit-macos-mojave-na-nepodderzhivaemye-kompyutery-mac.html #Apple ничего даже не вырезала, просто заблочила установку на модели, которые не посчитала нужным поддерживать.
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К слову, в новой Mac OS X Mojave выпилили поддержку моего macbook white 2009го года. С одной стороны - 9 лет поддержки, а с другой - опять ведь тупо драйвера не сделали. #Apple - безумно наглая компания.
 
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