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Der Widerstand gegen den Faschismus war viel größer


Jahrestag des Attentats von Stauffenberg auf Adolf Hitler

Georg Elser wollte Hitler umbringen, damit er keinen Erfolg hat.
Stauffenberg wollte Hitler umbringen, weil er keinen Erfolg hatte.
Jan Böhmermann, Nov 2019

Eine lange Zeit konnte ich mir in der Jugend nicht vorstellen, warum niemand den Mut hatte einen Menschheitsverbrecher wie Adolf Hitler zu stoppen. Erst Jahre später erfuhr ich vom politischen Widerstand und seinen vielen Opfern - und das wurde nicht in der Schule vermittelt.

Abgesehen von der Tatsache, dass ich in der Schule weder über den 1. noch den 2. Weltkrieg etwas "lernte", denn nach der 10. Klasse, wo wir bei Bismarck angekommen waren, ging es in der Oberstufe wieder in der Steinzeit/Bronzezeit von vorne los. Das mag an der Unsicherheit der Lehrer im Nachkriegs-Westdeutschland gelegen haben und heute hoffentlich nicht mehr gelten.

Trotzdem wurde um den 20 Juli, wenn nicht schon Sommerferien begonnen hatten, an das tollkühne Attentat des Claus Philipp Maria Schenk Graf von Stauffenberg gedacht. Immerhin, er und seine Mitverschwörer haben endlich etwas gegen die Mordmaschinerie getan. Aber sie waren selbst ein Teil davon.

Aber auch Stauffenberg begrüßte 1933 die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler und die anschließende Gleichschaltung ausdrücklich. Ein Brief an Stefan George aus dem Juni 1933 ... zeigt zugleich, dass er der „nationalen Erhebung“ durchaus positive Aspekte abgewinnen konnte. (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Claus_Schenk_Graf_von_Stauffenberg#Werdegang_in_der_Reichswehr) Schon im Mai 1933 wurde er zum Oberleutnant befördert. Der militärische Aufstieg setzte sich bis in die oberste Heeresleitung fort bis zu seiner Beförderung am 1. Juli 1944 zum Oberst i.G.

Besser spät als überhaupt nicht

Erst 1943 nach der sich abzeichnenden Niederlage und dem Untergang der 6. Armee in Stalingrad im Winter 42/43 suchte er Kontakt zu den Hitlergegnern um General der Infanterie Friedrich Olbricht. Fast 20 Jahre war ein überzeugter Militär und Nationalist. Viele Militärs(!) hatten bereits Jahre zuvor ihren Widerstand gegen die Kriegspläne Hitlers zum Ausdruck gebracht, was Anfangs zum Jobverlust, später zum Tod geführt hat. Beispiele sind
Frühjahr 1938: die Blomberg-Fritsch-Krise führt zur Verabschiedung in den Ruhestand.
1938: Der Widerstand in den Kreisen der ranghöchsten Offiziere der Wehrmacht in der sogenannten Septemberverschwörung zerfiel nach der "friedlichen" Annexion von Böhmen/Mähren
November 1939: Oberbefehlshaber des Heeres Walther von Brauchitsch und sein Stabschef Halder wollten Hitler verhaften lassen, sobald er den Angriffsbefehl gegen Frankreich geben würde.
13. März 1943: Bombe von Henning von Tresckow und Fabian von Schlabrendorff im Flugzeug Hitlers zündet nicht.
21. März 1943: Rudolf-Christoph Freiherr von Gersdorff will sich anlässlich einer Ausstellungseröffnung im Berliner Zeughaus mit Hitler in die Luft sprengen, doch Hitler geht vorher.
November 1943: Der junge Offizier Axel von dem Bussche ist bereit ein Selbstmord-Attentat auf Hitler durchzuführen, 3 Gelegenheiten scheitern an britischen Luftangriffen, Umplanungen der Heeresführung ...
11. März 1944: Rittmeister von Breitenbuch, Ordonnanzoffizier des Generalfeldmarschalls Ernst Busch, wollte Hitler bei einem angesetzten Lagevortrag auf dem Obersalzberg mit einer Pistole erschießen. Er wird an diesem Tag nicht vorgelassen.
7. Juli 1944: Der Mitverschwörer Generalmajor Hellmuth Stieff will im Schloss Kleßheim bei Salzburg anlässlich einer Vorführung neuer Uniformen Hitler umbringen. Er fühlte sich jedoch außerstande, das Attentat auszuführen.
11., 15. und 20. Juli 1944: Mit einer Bombe sollen Hitler, Himmler und Göring getötet werden. Bei den ersten beiden Terminen fehlt jedoch Himmler, bzw. Göring.

Also anerkennen wir seine Tat als aktiven Widerstand gegen Adolf Hitler aber vergessen nicht die vielen Anderen, die über 11 Jahre gegen die faschistische Diktatur gekämpft haben. Zu denen gehört auch Georg Elser, der in einer beispiellosen Ein-Mann-Aktion versucht hat Adolf Hitler zu töten und dafür im KZ Dachau am 9. April 1945 ermordet wurde.

Eine weitere Lehre aus den vielen gescheiterten Versuchen ist aber auch, dass man die Diktatur verhindern muss, bevor sie die Macht in Händen hält.

Also wehret den Anfängen!

Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

Martin Niemoeller

Mehr dazu bei https://de.wikipedia.org/wiki/Stauffenberg-Attentat
und https://de.wikipedia.org/wiki/Claus_Schenk_Graf_von_Stauffenberg#Werdegang_in_der_Reichswehr
und https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Elser
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7334-20200720-der-widerstand-gegen-den-faschismus-war-viel-groesser.htm

#Widerstand #Stauffenberg #Elser #Rechtsaußen #Neo-Nazis #NSU #Faschisten #Rassismus #Hitler #Himmler #Göring #Niemöller #Böhmermann #Gedenken #Militär
 
"Durch Hitler ausgehandelt"
Von Storch will Kirchensteuer abschaffen

Die AfD-Vizechefin Beatrix von Storch kritisiert die historischen Grundlagen der Kirchensteuer. Als Institution in der Nachfolge Christi sollte die Kirche ihre Privilegien "nicht auf einen Vertrag mit dem Dritten Reich gründen".

https://www.n-tv.de/politik/Von-Storch-will-Kirchensteuer-abschaffen-article17703196.html

#hitler #VonStorch #Kirchensteuer #AfD #BeatrixvonStorch #Kirche
 
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Aufstehen für den Frieden


Tag der Befreiung

Nach 2 Monaten Corona-Beschränkungen konnten wir gestern wieder im realen Leben demonstrieren und gemeinsam mit allen BerlinerInnen den 75 Jahrestag der Befreiung vom Faschismus feiern. Zumindest für Berlin war dieser denkwürdige Tag ein gesetzlicher Feiertag.

Mit einem Kulturprogramm und Ansprachen wurde der Opfer bei der Befreiung Deutschlands und zuletzt von Berlin gedacht - bis am 8. Mai 1945 die bedingungslose Kapitulation durch Wehrmachtsgeneral Keitel unterschrieben wurde.

Wir veröffentlichen im folgenden die Reden, soweit sie uns zur Verfügung stehen.

Rede am 8. Mai 2020 am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Tiergarten
Lühr Henken (Friedenskoordination Berlin)

Liebe Freundinnen und Freunde,

von dieser Stadt ging die Planung des Zweiten Weltkriegs aus. Und hier endete er auch – jedenfalls für die Völker außerhalb Asiens. Mehr als 55 Millionen Menschen fielen den deutschen Angriffskriegen und der Vernichtung der Juden zum Opfer, die Hälfte von ihnen betrauerten die Völker der Sowjetunion. Ihnen haben wir es vor allem zu verdanken, dass die deutsche Mordmaschinerie zum Erliegen kam.

Wer nun gehofft hatte, dass die Anti-Hitler-Koalition über die Zerschlagung des deutschen Faschismus hinaus Bestand haben, eine gute Zukunft für Europa und die Welt bereiten würde, sah sich getäuscht. Nur Wochen nach ihren Atombombenabwürfen auf dicht besiedelte japanische Städte beschlossen die USA, ihr Atombombenarsenal samt Langstreckenbombern auszubauen. Und wozu? „Atombombenziel Sowjetunion“ war der Titel ihres ersten Geheimplans aus dem November 1945. Unterstellt wurden der Sowjetunion Angriffspläne auf den Westen, obwohl man in Washington genau wusste, dass der faschistische Vernichtungskrieg in der Sowjetunion ganze Arbeit geleistet hatte, die Völker den Krieg satt hatten und nur an den friedlichen Aufbau dachten.

Die US-Atombomber nahmen zunächst 20 sowjetische Zentren ins Visier. Es folgten elf weitere geheime US-Atomkriegspläne, die eine Fließbandproduktion von Atombomben, Bombern, später Raketen und Marschflugkörpern in Gang setzten. Die USA setzten die Sowjetunion mit Atomwaffen unter Druck. Aus anfangs 20 Zielen wurden 1959 20.000 Ziele in der Sowjetunion. Auch die DDR wurde von den USA atomar bedroht. Laut Planungspapier des Strategischen USLuftkommandos aus dem Jahr 1956 sollten 258 DDR-Städte mit US-Atombomben angegriffen werden. Allein 100 Atombomben waren für den Berliner Raum vorgesehen.

Der Warschauer Pakt sah sich gezwungen das atomare Wettrüsten anzunehmen – und zerbrach schließlich daran. Denn er war totgerüstet worden. Er löste sich auf, die NATO nicht. Im Gegenteil. Sie stellte Krisenreaktionskräfte auf und führte Kriege außerhalb ihres Vertragsgebiets. Trotz aller anders lautenden Bekenntnisse dehnte sie sich nach Osten aus. Die EU folgte ihr. Georgien und der Ukraine ist die NATO-Mitgliedschaft versprochen. Russland muss sich auch nach Ende des Kalten Krieges zunehmend bedroht fühlen.

NATO und EU setzten die sowohl nach Westen als auch auf Russland orientierte Ukraine so sehr unter Entscheidungszwang, dass das Land in drei Teile zerfiel. Russland, das um seine Schwarzmeerflotte fürchten musste, unterstützte darum die Sezession der Krim. Seitdem wirft der Westen Moskau Völkerrechtsbruch vor, belegt Russland mit Wirtschaftssanktionen und verlangt, dass es sein Militär aus der Ukraine, Moldau und Georgien zurückzieht. Nachdruck verleiht die NATO diesen Forderungen seit 2014 durch ein gigantisches Aufrüstungsprogramm. Bis 2024 sollen alle NATO-Staaten – außer den USA, die das Soll seit langem übererfüllen, – zwei Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für ihr Militär einsetzen.Russland gibt gegenwärtig 65 Milliarden aus, die NATO bringt es auf das Fünfzehnfache und hält viermal so viele Soldaten unter Waffen wie Russland. NATO und USA steigern die anti-russische Manövertätigkeit. Deutschland wird wieder zum Aufmarschgebiet gegen Russland. CDU/CSU, AfD, FDP und Teile der SPD tragen die NATO-Aufrüstungsbeschlüsse bereitwillig mit.

Im vergangenen Jahr stiegen die deutschen Rüstungsausgaben um zehn Prozent. Das ist die höchste Steigungsrate unter den 15 größten Militärmächten und macht Deutschland zum Aufrüstungsweltmeister!

Aber das ist längst nicht alles. Bis 2031 ist ein Zwölf-Jahres-Aufrüstungsprogramm aufgelegt, was die Schlagkraft der Bundeswehr massiv erhöhen soll, allein beim Heer um das Doppelte. KrampKarrenbauer versprach kürzlich, beim Aufrüstungskurs zu bleiben: Sie sagte „Im Schnitt bekommt die Bundeswehr jede Woche einen neuen Panzer, jeden Monat ein neues Flugzeug und jedes Jahr ein neues Schiff.“ Wird der Kurs nicht gestoppt, verdoppeln sich die schon jetzt rekordhohen Rüstungsausgaben auf 100 Milliarden Euro.

Bezahlt werden sollen damit unter anderem Waffen für Kampfdrohnen, für die eventuell schon im Juni Bundestagsentscheidungen anstehen. Zudem 21 bewaffnete Eurodrohnen, die in der Entwicklung sind.

Mehr als die Hälfte der Kampfflugzeuge der Luftwaffe soll erneuert werden. 135 Maschinen will Kramp-Karrenbauer. Die gefährlichsten darunter sind 30 US-Atombomber des Typs F-18 SuperHornet, deren Stationierung in Büchel vorgesehen sind, um 20 US-Atomwaffen in Russland ins Ziel zu bringen – das ist die so sogenannte Nukleare Teilhabe. Hoch modernisierte atomare Fliegerbomben dafür sollen dort ab 2024 zu Verfügung stehen. Sie können präzise ins Ziel gelenkt werden und sind so ausgelegt, dass sie ins Erdreich eindringen, um gehärtete Ziele zu zerstören. Das ist ein äußerst aggressives Konzept und hat mit Verteidigung nichts zu tun. Die Welt wird dadurch nicht sicherer, sondern unsicherer. Wieder wird von deutschem Boden mit Krieg gegen Russland gedroht. Russland wird militärisch reagieren.

Die Anschaffung dieser Kampfflugzeuge wird unserer Öffentlichkeit als Ersatz für alte Tornados und Eurofighter verkauft. Zugegeben, sie sind alt. Aber müssen sie wirklich ersetzt werden? Wie viele Kampfflugzeuge hat Russland eigentlich zurzeit?

1.640. Und die NATO? 6.230. Das ist das 3,8 fache. Eine gewaltige NATO-Überlegenheit. Was würde passieren, wenn Deutschland die alten Flieger nicht ersetzen würde? Die NATO-Luftüberlegenheit würde sinken – und zwar vom 3,8 fachen auf das 3,73 fache. Geradezu lächerlich!

Idiotisch ist es, die neuen Flieger kaufen zu wollen. 20 bis 25 Milliarden Euro könnten so gespart und für Gesundheitsvorsorge, Bildung, soziale Verbesserungen und so weiter verwendet werden. Die Entscheidung über den Kauf der US-Atombomber soll in zwei Jahren fallen. Es wäre also Zeit, den Versuch zu unternehmen, dagegen einen Sturm der Entrüstung zu entfachen.

Würden wir uns durchsetzen, wäre dies ein wichtiger deutscher Beitrag, um endlich die Konfrontationspolitik gegen Russland zu beenden. So könnte nicht mehr nur Krieg, sondern mal Frieden von Berlin ausgehen.

Weitere Redebeiträge werden folgen ...

Mehr dazu bei https://friko-berlin.de
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7259-20200509-aufstehen-fuer-den-frieden.htm

#Befreiung #Hitler #Faschismus #Kriegsende #Feiertag #Kundgebung #Demo #SchuleohneMilitär #Atomwaffen #Militär #Bundeswehr #Aufrüstung #Waffenexporte #Drohnen #Frieden #Krieg #Friedenserziehung #Menschenrechte #Zivilklauseln
 
#Nazi corona-Diktatur startet

"Weil zwei Familien in einem Hochhaus in Grevenbroich trotz Corona-Infektionen ihre Quarantäne verlassen haben, sollen nun alle 450 Bewohner der 117 Wohnungen getestet werden. Ein Sprecher [...] bestätigte, dass der Komplex am Sonntag umzäunt wird und dann rund acht Stunden lang die Tests durchgeführt werden sollen. [...]

Der Test der anderen Hochhaus-Bewohner sei zunächst freiwillig. Wer sich allerdings nicht testen lässt, werde vorsorglich in Quarantäne bleiben müssen. Bis die Testergebnisse nach etwa zwei Tagen da seien, müssten ohnehin alle Bewohner im Hochhaus bleiben. Die Zäune und die Kontrolle von Ein- und Ausgängen blieben bis dahin bestehen, so der Kreissprecher.

Die erkrankten Familien wurden [...] inzwischen vom Gesundheitsamt woanders untergebracht. Dort sei auch sichergestellt, dass die acht Personen in der Quarantäne blieben".

Willkürlich eingesperrt wegen einer Lüge. 2020 ist Deutschland endlich wieder im Jahr 1933 angekommen. Die neue Nazidiktatur heißt Corona.

#nazis #Faschismus #Gesellschaft #Politik #hoax #Gates #pharmalobby #rechte #Hitler
 

EIN HOCH AUF ROLAND FREISLER

Es bleibt dabei: Die Kleinen werden gehängt. Doch für die Großen gibt es eine Neuerung: Man läßt sie nicht mehr einfach laufen. Nein, man geleitet sie neuerdings mit Musik zum Ausgang und verabschiedet sich unter Entschuldigungen und auf Kosten der Staatskasse von ihnen.

Im Juli 1967 wurde Hans-Joachim Rehse, der an Hitlers Volksgerichtshof neben dessen Präsidenten Roland Freisler Beisitzer gewesen ist, von einem Schwurgericht in Berlin zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil auf, unter anderem weil ein richterlicher Beisitzer nicht nur Gehilfe sein könne. Am Ende der zweiten Schwurgerichtsverhandlung Ist Herr Rehse, 67, am Freitag vergangener Woche von der Anklage wegen Mordes in drei und versuchten Mordes in vier Fällen freigesprochen worden.

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45876585.html

#ROLANDFREISLER #Staatskasse #HansJoachimRehse #Hitler #Volksgerichtshof #Schwurgericht #Berlin #Zuchthaus #Bundesgerichtshof #Urteil #Mordes #freispruch #deutschland
 
#Russia poet is off the hook for saying #Hitler would have won over more in the #USSR if he'd dropped the #Antisemitism
 
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