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Bundeswehr bekommt weitere Cyberagentur


"Investitionen" in "Künstliche Intelligenz"

Milliarden werden in Konjunkturpakete gesteckt um die Wirtschaft wieder anzkurbeln. Von nachhaltigem Umbau und Ökologie ist die Rede, doch schauen wir genauer hin, fällt uns z.B. dieser Posten auf:

Die bis 2025 vorgesehenen "Investitionen" in "Künstliche Intelligenz" werden um 2 Mrd. auf 5 Mrd. Euro erhöht, u.a. "um dem Bedarf an Rechenkapazität gerecht zu werden" und "KI-Ökosysteme von internationaler Strahlkraft auf[zu]bauen".

Was ist damit gemeint?

Die Informationsstelle Militarisierung hat dazu im "Rahmenprogramm Quantentechnologie" der Bundesregierung von 2018 nachgeschaut. Demnach sei die "aktive und bedarfsgerechte Förderung von Forschungs-, Innovations- und Entwicklungsvorhaben im Bereich der Quantentechnologien […] aus Sicht von Sicherheitsbehörden des Bundes und der Bundeswehr von herausgehobener Bedeutung". Für die Strafverfolgungsbehörden wird dabei recht offen "das Brechen herkömmlicher Kryptoverfahren" als Anwendungsbereich genannt.

Im Verantwortungsbereich des Bundesverteidigungsministeriums (BMVg) ist etwas allgemeiner davon die Rede, dass "die Entschlüsselung bestehender IT-Sicherungssysteme" eine wichtige Aufgabe sei und bei "der wehrtechnischen Forschung und Technologie in den nächsten Jahren insgesamt die Erschließung möglicher militärischer Anwendungsfelder von Quantentechnologien im strategischen Fokus" stehen müsse.

Erst kürzlich hat die im Koalitionsvertrag vorgesehene "Agentur für Disruptive Innovationen in der Cybersicherheit und Schlüsseltechnologien (ADIC)" in Halle ihre Arbeit aufgenommen. Ihr genauer Standort wird jedoch "aus Gründen der Sicherhei"“ nicht öffentlich gemacht. Ihr Gründungsdirektor ist Christoph Igel, Wissenschaftler vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), hat sich nach einer erneuten Grundausbildung beim IT-Bataillon in Gerolstein als Soldat auf Zeit im Kommando Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr vereidigen lassen.

Die Themen "aus dem Blickwinkel der inneren und äußeren Sicherheit" der neuen Agentur sind
  • Autonomie und Entscheidungsfindung
  • Lagebilder und Lagebilddarstellung
  • Sensorik
Die Verknüpfung der Forschung solcher "Agenturen" mit Projekten an Hochschulen ist eine Kampfansage an die Zivilkauseln, die bereits an verschiedenen Standorten verankert sind. So wird bei Forschung, die aus dem Verteidigungshaushalt finanziert wird, oft der Begriff "Dual-Use" als Argument gegen die Anwendbarkeit von Zivilklauseln vorgebracht, wenn etwa bei wehrmedizinischer Forschung auf ihren (potentiellen) allgemeinen medizinischen Nutzen verwiesen wird.

Problematisch ist dies, weil die konkreten Drittmittelaufträge der Bundeswehr an zivile Hochschulen in der Regel nicht öffentlich bekannt gegeben und z.B. gegenüber dem Bundestag als Verschlusssache eingestuft werden.

Mehr dazu in dem Bericht von IMI http://www.imi-online.de/2020/07/02/ein-diskreter-dammbruch-der-ruestungsforschung/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7320-20200706-bundeswehr-bekommt-weitere-cyberagentur.htm

#Konjunkturpakete #Corona #Rüstungsforschung #KI #AI #Innovationsagentur #SchuleohneMilitär #Atomwaffen #Militär #Bundeswehr #Aufrüstung #Waffenexporte #Drohnen #Frieden #Krieg #Friedenserziehung #Menschenrechte #Zivilklauseln
 
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Wer zu Corona twittert ist zu 50% ein Bot


Software "Bot or Not" prüft Tweets

Das meinen Forscher der Carnegie-Mellon-Universität herausgefunden zu haben. Dabei wenden sich Tweets von Bots meist gegen Corona-Beschränkungen. Telepolis berichtet, dass die Wissenschaftler seit Januar mehr als 200 Millionen Tweets in denen über Coronavirus oder COVID-19 diskutierte wurde analysiert haben. Sie stellten fest, dass sich etwa 45% der Konten wie Bots verhalten. Außerdem katalogisierten sie 82 Prozent der 50 einflussreichsten Retweeter und 62 Prozent der 1000 besten Retweeter als Bots.

Die Analyse, ob ein Tweet von einem Menschen oder von einem Bot stammt, ist schwierig. Das Machine-Learning-gestützte Analysetool "Botometer" der Indiana University Bloomington ist bekannt für umstrittene Ergebnisse. Deshalb nutzen die Forsche ein selbst entwickeltes Tool unter dem Namen "Bot or Not", welches etwa 1200 Kriterien beurteilt.

Eindeutig sind Zuordnungen von Bots, wenn die Tweets innerhalb kurzer Zeit von entfernten Orten kommen oder feste Zeitreihenfolgen
der Tweets. Schwieriger zu bewerten sind semanitsche oder grammatikalische Beurteilungen von Tweets.

Aber auch, wenn die Zahl 50% zu hoch gegriffen sein sollte, so ist die Anzahl von Tweets mit "Verschwörungstheorien" oder klaren Fake News in der Gruppe der von Bots erzeugten erschreckend. Eine hohe Anzahl der Meldungen über mögliche Heilmittel gegen COVID-19, über Krankenhäuser, die mit Schaufensterpuppen gefüllt sind oder Tweets, die die Verbreitung des Coronavirus durch 5G-Funkmasten "erklären", stammen von Bots.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/tp/features/Twitter-Bots-gegen-Corona-Massnahmen-4727379.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7274-20200524-wer-zu-corona-twittert-ist-zu-50-ein-bot.htm

#Twitter #Bots #AI #KI #FakeNews #Zensur #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Internetsperren #Netzneutralität #Verschwörungstheorie
 
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Wer zu Corona twittert ist zu 50% ein Bot


Software "Bot or Not" prüft Tweets

Das meinen Forscher der Carnegie-Mellon-Universität herausgefunden zu haben. Dabei wenden sich Tweets von Bots meist gegen Corona-Beschränkungen. Telepolis berichtet, dass die Wissenschaftler seit Januar mehr als 200 Millionen Tweets in denen über Coronavirus oder COVID-19 diskutierte wurde analysiert haben. Sie stellten fest, dass sich etwa 45% der Konten wie Bots verhalten. Außerdem katalogisierten sie 82 Prozent der 50 einflussreichsten Retweeter und 62 Prozent der 1000 besten Retweeter als Bots.

Die Analyse, ob ein Tweet von einem Menschen oder von einem Bot stammt, ist schwierig. Das Machine-Learning-gestützte Analysetool "Botometer" der Indiana University Bloomington ist bekannt für umstrittene Ergebnisse. Deshalb nutzen die Forsche ein selbst entwickeltes Tool unter dem Namen "Bot or Not", welches etwa 1200 Kriterien beurteilt.

Eindeutig sind Zuordnungen von Bots, wenn die Tweets innerhalb kurzer Zeit von entfernten Orten kommen oder feste Zeitreihenfolgen
der Tweets. Schwieriger zu bewerten sind semanitsche oder grammatikalische Beurteilungen von Tweets.

Aber auch, wenn die Zahl 50% zu hoch gegriffen sein sollte, so ist die Anzahl von Tweets mit "Verschwörungstheorien" oder klaren Fake News in der Gruppe der von Bots erzeugten erschreckend. Eine hohe Anzahl der Meldungen über mögliche Heilmittel gegen COVID-19, über Krankenhäuser, die mit Schaufensterpuppen gefüllt sind oder Tweets, die die Verbreitung des Coronavirus durch 5G-Funkmasten "erklären", stammen von Bots.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/tp/features/Twitter-Bots-gegen-Corona-Massnahmen-4727379.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7274-20200524-wer-zu-corona-twittert-ist-zu-50-ein-bot.htm

#Twitter #Bots #AI #KI #FakeNews #Zensur #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Internetsperren #Netzneutralität #Verschwörungstheorie
 
Tonje Hessen Scheis Dokumentarfilm erzählt von Künstlicher Intelligenz, Macht und sozialer Kontrolle. Mit einzigartigem Zugang zur boomenden KI-Industrie zeigt er, wie die mächtigste Technologie aller Zeiten unsere Gesellschaft, unsere Zukunft und unser Selbstverständnis verändert.

#iHuman #TonjeHessenScheis #Dokumentarfilm #KünstlicherIntelligenz #KI #Macht #sozialerKontrolle #KI-Industrie #Technologie #Gesellschaft #Zukunft

https://www.arte.tv/de/videos/081590-000-A/ihuman/
 

iHuman

Tonje Hessen Scheis Dokumentarfilm erzählt von Künstlicher Intelligenz, Macht und sozialer Kontrolle. Mit einzigartigem Zugang zur boomenden KI-Industrie zeigt er, wie die mächtigste Technologie aller Zeiten unsere Gesellschaft, unsere Zukunft und unser Selbstverständnis verändert.

#iHuman #TonjeHessenScheis #Dokumentarfilm #KünstlicherIntelligenz #KI #Macht #sozialerKontrolle #KI-Industrie #Technologie #Gesellschaft #Zukunft

https://www.arte.tv/de/videos/081590-000-A/ihuman/
 
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KI soll über unsere Gesundheit wachen


Rüstungsfirmen wittern neues Geschäftsfeld

Nach diversen Vorschlägen für Corona-Apps kommen auch aus anderen Entwicklungsrichtungen "ideen" zur Seuchenbekämpfung. Selbst die aus digitalen Währungen bekannte Blockchain soll herangezogen werden, um die Durchseuchung der Bevölkerung fälschungsicher zu dokumentieren.

Inzwischen sind auch verschiedene Rüstungsfirmen auf diesen lukrativen Zug aufgesprungen. Wenn jetzt wieder Geschäfte und bald auch Restaurants öffnen, dann wird neben einem Vorrat an ca. 12 Milliarden Masken allein in Deutschland auch ein Bedraf auf Messung der Körpertemperatur entstehen. Dann könnten Menschen mit Fieber, die "mögliche Corona-Gefährder sein können", herauszupicken.

Diesen soll dann der Zugang zu Ländern, Städten oder Räumen verwehrt werden dürfen. Dazu kann es aber auch schon kommen, wenn jemand sich zu oft räuspert oder mehrfach hustet. KI-Software soll dann ein zufälliges Husten vom Krankhaften unterscheiden können - wieder entscheidet die Maschine über den Menschen.

Telepolis berichtet, dass Rafael Advanced Defense Systems, einer größten Rüstungskonzerne in Israel, eine Wärmekamera entwickelt hat, die die Körpertemperatur der Menschen misst, die durch eine Tür gehen, und die Werte dem Sicherheitspersonal ausgibt. Damit kann auch die Temperatur eines jeden Menschen einzeln in einer Gruppe gemessen werden. In der weiteren Entwicklung wäre denkbar, dass Menschen mit erhöhter Temperatur an einer Schleuse der Zugang verwehrt wird, wenn die Temperaturmessung mit Gesichtserkennung erfolgt. Ein Problem könnte dann nur entstehen, wenn die Menschen mit Atemschutzmasken vermummt sind.

Und nach der Corona-Krise? Die Hersteller der sekundenschnellen und berührungslosen Temperatirmessung hoffen, dass die Temperaturkontrolle auch nach der Conoravirus-Pandemie bleiben wird. So sagt Matan Melamed von Iron-Drone: "Jeder wird sich sicherer mit Temperaturmessungen in der Zukunft fühlen." Ach, wirklich ...

Und schon schließt sich wieder der Kreis, denn wenn man dann der Temperaturmessung noch Daten von Fitnessarmbändern und Smartwatches der Menschen hinzufügt, wie es die RKI-App "Corona-Datenspende" vorsieht, dann werden nicht nur mögliche Gefährder herausgefischt, sondern man kann auch Menschen mit anderen auffälligen Krankheitszeichen erkennen und ihnen eine Behandlung vorschlagen. Auf in die Hygienisierung der Gesellschaft ...

Mehr dazu bei https://www.heise.de/tp/features/Covid-19-Neues-Geschaeftsfeld-fuer-Ruestungsfirmen-4706142.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7240-20200421-ki-soll-ueber-unsere-gesundheit-wachen.htm

#Corona #Krise #Geschäftsfelder #Rüstungsfirmen #Israel #Temperaturmessung #SmartWatches #Gesundheitsapps #Hygienisierung #Schädlingsbekämpfung #Gefährder #KI #AI #künstlicheIntelligenz #Roboter
 

"Vernetzte Industrie: Wie Forscher den Missbrauch künstlicher Intelligenz verhindern wollen"


Vernetzte Industrie: Wie Forscher den Missbrauch künstlicher Intelligenz verhindern wollen
Daher sollten „Grundprinzipien der Programmierung Einzug in die Stundenpläne der Schulen erhalten“. In einer vernetzten Welt sei nur derjenige ein mündiger Bürger, der weiß, welche Spuren er hinterlasse – und der verbergen könne, mit wem er wo zu Abend isst.
https://www.wiwo.de/unternehmen/mittelstand/hannovermesse/vernetzte-industrie-schluss-mit-der-abschottung/21190118-3.html

Es gibt viele aufregende technologische Entwicklungen, die man für das heutige Bildungssystem für unentbehrlich erklären und die Erlernung deren Grundprinzipien in die Stundenpläne fordern kann. Mir fallen spontan bspw. die Genome Editing- , oder Nano- Technologien ein. Ich bin kein Freund von technologielastigen Einflüssen auf das Bildungssystem und plädiere dafür, dass die Bildung sich mehr mit den Grundwerten unserer Gesellschaft sowie damit, was jede(r) einzelne tun kann, damit diese Grundwerte Bestand haben, beschäftigt. Ob dann die Programmierung im jeweiligen Kontext das geeignete Mittel sein kann, kann jede(r) für sich entscheiden.

Ich nehme an, dass die Aktivitäten der Megakonzerne im Bildungsbereich ein Teil der Marktoffensive dieser Unternehmen sind. Zitat: > Politisch brisant ist der Fall „Calliope mini“. Mit den Platinen der vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten gGmbH sollen Schüler*innen programmieren lernen. Seit Oktober testen zwei saarländische Grundschulen die Geräte. 1.000 weitere Geräte werden seit März an Drittklässler*innen im Land verteilt, weitere 7.000 nach den Sommerferien. Die Kosten der je rund 20 Euro teuren Teile trägt die gemeinnützige GmbH.
Gesponsert wird diese etwa von Google, Microsoft, Bosch und SAP – wie genau, bleibt weitgehend vertraulich. Google habe etwa 500.000 Euro beigesteuert, sagt Gesellschafter Stephan Noller. Bosch „eine ähnliche Größenordnung“.
schreibt Im Artikel Hessen will Werbung an Schulen stoppen. Die Wirtschaft im Klassenzimmer Astrid Ehrenhauser.

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