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Nur ein kleiner Hack?


Milliardäre sollten 1000 $ zahlen

Gestern haben Unbekannte einige Twitter Accounts gehackt und versucht von den betroffenen Nutzern je lächerliche 1000 $ in Bitcoins zu erpressen. So etwas passiert doch täglich und oft sind sogar Firmen und ihre gesamten Datenbestände betroffen an denen das Überleben dieser Firmen hängt. Das Berliner Kammergericht arbeitet 10 Monate nach einem solchen Angriff immer noch eingeschränkt.

Warum sollen 1000 $ lächerlich sein?

Die Betroffenen heißen u.a. Joe Biden, Elon Musk, Jeff Bezos, Barack Obama, Bill Gates, der Musiker Kanye West. Und damit wird die Bedeutung der Aktion deutlich. Twitter darf nicht weiter als Sprachrohr der Politik akzeptiert werden. Die Washington Post zitiert dazu Harper Reed, ein Unternehmer, der während der Obama-Kampagne 2012 als Chief Technology Officer fungierte:

"Das Problem ist, dass wir uns alle auf Twitter als diesen öffentlichen Raum verlassen, der sicher und geschützt ist, und wir wissen, dass die Tweets, die jemand wie ein Joe Biden verschickt, authentisch sind" ... "Twitter hat uns bewiesen, dass das vielleicht nicht wahr ist."

Präsident Trump ist ein eifriger Nutzer der Plattform und twittert seine Ansichten häufig an mehr als 83 Millionen Follower. Trumps Twitter-Account wurde 2017 von einem ausscheidenden Mitarbeiter des Unternehmens für 11 Minuten abgeschaltet. Nach diesem Vorfall twitterte Twitter, dass es "Sicherheitsvorkehrungen getroffen habe, um zu verhindern, dass sich so etwas wiederholt".

Das hat wohl nicht funktioniert. Bereits im Jahr 2013 hatten Hacker die Kontrolle über das Twitter-Konto der Associated Press übernommen und fälschlicherweise getwittert, dass das Weiße Haus angegriffen wurde. Das führte zu einem kurzen Einbruch des Aktienmarktes, der schnell korrigiert werden konnte als der Schwindel aufgedeckt wurde. Man stelle sich vor, dass Hacker kurz vor der Wahl im November eine ähnliche Kontrolle über die Konten von Politikern erlangten, sie könnten Fehlinformationen über Wahllokale oder Gerüchte über Wählerbetrug verbreiten.

Ursache für das Gelingen des Hacks waren wohl unsichere PCs bei Mitarbeitern von Twittern, die seit einigen Monaten im Home Office arbeiten. So konnten Zugänge zum Firmennetz ausgespäht und missbraucht werden. Das wird wohl die Sicherheitsabteilungen einiger Firmen, so wie jetzt bei Twitter, aufgeschreckt haben.

Unser Augenmerk richtet sich aber mehr darauf, dass die a-sozialen Netzwerke der Internetgiganten wie Facebook, Google und Twitter einen riesigen Einfluss auf die Gesellschaft und auch die Politik erlangt haben, der in keinem Verhältnis zu ihrer Leistung steht. Twitter ist eben nur ein bedeutungsloses Gezwitscher und Facebook eine Weboberfläche auf der Jede/r ohne Nachzudenken sein Gelaber ablassen kann.

Mehr dazu bei https://www.washingtonpost.com/technology/2020/07/15/musk-gates-twitter-hack/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7330-20200716-nur-ein-kleiner-hack.htm

#Facebook #Google #Twitter #Hack #Messenger #sozialeNetzwerke #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Verschlüsselung #Cyberwar #Hacking #Trojaner #Erpressung #Bitcoin #Obama #Bezos #Gates
 
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Nur ein kleiner Hack?


Milliardäre sollten 1000 $ zahlen

Gestern haben Unbekannte einige Twitter Accounts gehackt und versucht von den betroffenen Nutzern je lächerliche 1000 $ in Bitcoins zu erpressen. So etwas passiert doch täglich und oft sind sogar Firmen und ihre gesamten Datenbestände betroffen an denen das Überleben dieser Firmen hängt. Das Berliner Kammergericht arbeitet 10 Monate nach einem solchen Angriff immer noch eingeschränkt.

Warum sollen 1000 $ lächerlich sein?

Die Betroffenen heißen u.a. Joe Biden, Elon Musk, Jeff Bezos, Barack Obama, Bill Gates, der Musiker Kanye West. Und damit wird die Bedeutung der Aktion deutlich. Twitter darf nicht weiter als Sprachrohr der Politik akzeptiert werden. Die Washington Post zitiert dazu Harper Reed, ein Unternehmer, der während der Obama-Kampagne 2012 als Chief Technology Officer fungierte:

"Das Problem ist, dass wir uns alle auf Twitter als diesen öffentlichen Raum verlassen, der sicher und geschützt ist, und wir wissen, dass die Tweets, die jemand wie ein Joe Biden verschickt, authentisch sind" ... "Twitter hat uns bewiesen, dass das vielleicht nicht wahr ist."

Präsident Trump ist ein eifriger Nutzer der Plattform und twittert seine Ansichten häufig an mehr als 83 Millionen Follower. Trumps Twitter-Account wurde 2017 von einem ausscheidenden Mitarbeiter des Unternehmens für 11 Minuten abgeschaltet. Nach diesem Vorfall twitterte Twitter, dass es "Sicherheitsvorkehrungen getroffen habe, um zu verhindern, dass sich so etwas wiederholt".

Das hat wohl nicht funktioniert. Bereits im Jahr 2013 hatten Hacker die Kontrolle über das Twitter-Konto der Associated Press übernommen und fälschlicherweise getwittert, dass das Weiße Haus angegriffen wurde. Das führte zu einem kurzen Einbruch des Aktienmarktes, der schnell korrigiert werden konnte als der Schwindel aufgedeckt wurde. Man stelle sich vor, dass Hacker kurz vor der Wahl im November eine ähnliche Kontrolle über die Konten von Politikern erlangten, sie könnten Fehlinformationen über Wahllokale oder Gerüchte über Wählerbetrug verbreiten.

Ursache für das Gelingen des Hacks waren wohl unsichere PCs bei Mitarbeitern von Twittern, die seit einigen Monaten im Home Office arbeiten. So konnten Zugänge zum Firmennetz ausgespäht und missbraucht werden. Das wird wohl die Sicherheitsabteilungen einiger Firmen, so wie jetzt bei Twitter, aufgeschreckt haben.

Unser Augenmerk richtet sich aber mehr darauf, dass die a-sozialen Netzwerke der Internetgiganten wie Facebook, Google und Twitter einen riesigen Einfluss auf die Gesellschaft und auch die Politik erlangt haben, der in keinem Verhältnis zu ihrer Leistung steht. Twitter ist eben nur ein bedeutungsloses Gezwitscher und Facebook eine Weboberfläche auf der Jede/r ohne Nachzudenken sein Gelaber ablassen kann.

Mehr dazu bei https://www.washingtonpost.com/technology/2020/07/15/musk-gates-twitter-hack/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7330-20200716-nur-ein-kleiner-hack.htm

#Facebook #Google #Twitter #Hack #Messenger #sozialeNetzwerke #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Verschlüsselung #Cyberwar #Hacking #Trojaner #Erpressung #Bitcoin #Obama #Bezos #Gates
 
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Staatstrojaner für den Verfassungsschutz?


Vordertür oder Hintertür?

Der Staatstrojaner begleitet uns schon einige Jahre, seit 2 Jahren ist er auch auf dem Handy legal. Dabei wird eine Software auf das zu überwachende Gerät gebracht und die Kommunikation kann an der "Quelle", also vor einer Verschlüsselung mitgelesen werden. Die "Quellen-Telekommunikationsüberwachung" ("Quellen-TKÜ") dürfen bisher der Zoll und die Polizei nutzen, wenn es um Straftaten geht.

Dieses "Recht" möchte der Verfassungsschutz auch gern haben. Einige Bundesländer sind bereits vorgeprescht und haben solche Befugnisse in ihren Ländern definiert. Bereits der Zugriff durch die Polizei ist höchst gefährlich, weil über den Staatstrojaner - allerdings jenseits des Erlaubten - auch ein schreibender Zugriff möglich ist und damit "Beweise" verfälscht oder erzeugt werden können. Das ist von einem Geheimdienst noch eher zu befürchten!

In den vorliegenden Ländergesetzen oder deren Entwürfen soll nun der Staatstrojaner bereits bei "Gefahren" erlaubt sein - wer definiert diese?

Auf EU Ebene wird ebenfalls heftig gestritten, wie man an verschlüsselte Kommunikation heran kommen will. Während die deutsche Position die Hintertür mittels Quellen-TKÜ befürwortet, will der Brüsseler Anti-Terror-Koordinator Gilles de Kerchove noch mehr Befugnisse als eine Überwachung durch die Trojaner-Hintertür. Er fordert, wie Telepolis berichtet, mit Verweis auf den britischen Investigatory Powers Act von 2016, die australische Telecommunications Assistance and Access Bill von 2018 und die überparteilichen amerikanischen Pläne für einen EARN IT Act eine EU-Vorschrift, die Interessenten auf der Staatsseite einen Anspruch auf Zugang zu verschlüsselten Chat-Informationen durch die Vordertür gewährt.

Das heißt nicthts anderes als, dass die Provider zu allen Schlüsseln der Nutzer einen Zweitschlüssel besitzen müssten, der bei Anfrage an staatliche Stellen gegeben wird. Vor diesem gefährlichen Unsinn hatten wir im Zusammenhang mit Cyberkriminalität schon oft gewarnt. Es wäre nur eine Frage der Zeit bis diese Masterkeys in die Hände von Kriminellen geraten würden.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/tp/features/Dringende-Anpassung-an-neue-digitale-Moeglichkeiten-4722312.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7265-20200515-staatstrojaner-fuer-den-verfassungsschutz.htm

#Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Staatstrojaner #Hacking #Datenpannen #Datenskandale #Cyberwar #Hacking #Trojaner #Cookies #Verschlüsselung #Masterkey #Provider #Anti-TerrorGesetze #BKAGesetz #BND #Verfassungsschutz #Bundestrojaner
 
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Staatstrojaner für den Verfassungsschutz?


Vordertür oder Hintertür?

Der Staatstrojaner begleitet uns schon einige Jahre, seit 2 Jahren ist er auch auf dem Handy legal. Dabei wird eine Software auf das zu überwachende Gerät gebracht und die Kommunikation kann an der "Quelle", also vor einer Verschlüsselung mitgelesen werden. Die "Quellen-Telekommunikationsüberwachung" ("Quellen-TKÜ") dürfen bisher der Zoll und die Polizei nutzen, wenn es um Straftaten geht.

Dieses "Recht" möchte der Verfassungsschutz auch gern haben. Einige Bundesländer sind bereits vorgeprescht und haben solche Befugnisse in ihren Ländern definiert. Bereits der Zugriff durch die Polizei ist höchst gefährlich, weil über den Staatstrojaner - allerdings jenseits des Erlaubten - auch ein schreibender Zugriff möglich ist und damit "Beweise" verfälscht oder erzeugt werden können. Das ist von einem Geheimdienst noch eher zu befürchten!

In den vorliegenden Ländergesetzen oder deren Entwürfen soll nun der Staatstrojaner bereits bei "Gefahren" erlaubt sein - wer definiert diese?

Auf EU Ebene wird ebenfalls heftig gestritten, wie man an verschlüsselte Kommunikation heran kommen will. Während die deutsche Position die Hintertür mittels Quellen-TKÜ befürwortet, will der Brüsseler Anti-Terror-Koordinator Gilles de Kerchove noch mehr Befugnisse als eine Überwachung durch die Trojaner-Hintertür. Er fordert, wie Telepolis berichtet, mit Verweis auf den britischen Investigatory Powers Act von 2016, die australische Telecommunications Assistance and Access Bill von 2018 und die überparteilichen amerikanischen Pläne für einen EARN IT Act eine EU-Vorschrift, die Interessenten auf der Staatsseite einen Anspruch auf Zugang zu verschlüsselten Chat-Informationen durch die Vordertür gewährt.

Das heißt nicthts anderes als, dass die Provider zu allen Schlüsseln der Nutzer einen Zweitschlüssel besitzen müssten, der bei Anfrage an staatliche Stellen gegeben wird. Vor diesem gefährlichen Unsinn hatten wir im Zusammenhang mit Cyberkriminalität schon oft gewarnt. Es wäre nur eine Frage der Zeit bis diese Masterkeys in die Hände von Kriminellen geraten würden.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/tp/features/Dringende-Anpassung-an-neue-digitale-Moeglichkeiten-4722312.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7265-20200515-staatstrojaner-fuer-den-verfassungsschutz.htm

#Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Staatstrojaner #Hacking #Datenpannen #Datenskandale #Cyberwar #Hacking #Trojaner #Cookies #Verschlüsselung #Masterkey #Provider #Anti-TerrorGesetze #BKAGesetz #BND #Verfassungsschutz #Bundestrojaner
 
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Firewall auch auf dem Handy


Heise stellt die Firewall NetGuard vor

Seit Jahrzehnten haben wir uns daran gewöhnt, dass uns auf unserem PC zu Hause (und erst recht bei der Arbeit) eine Firewall gegen Angriffe aus dem Netz schützt. Aber was passiert auf dem Handy oder Tablet?

Auch dort sollten wir eine Firewall haben, auf die wir auch Einfluss haben. Wir wollen selbst entscheiden, welcher Datenverkehr uns nützt und wollen verhindern, dass unsere Daten einfach "abfließen". Heise hat aktuell die Firewall App NetGuard untersucht, mit der wir den Android-Apps gezielt den Internetzugriff nehmen oder auch nur diesen beobachten können.

Manche Apps brauchen wirklich den Internetzugriff aber viele Apps und Spiele nutzen die Verbindung nur, um das Nutzerverhalten an Trackingfirmen zu melden oder Werbung nachzuladen - und das sollten wir unterbinden.

Heise hatte in dem Artikel "Firewall für Android-Apps: Tracking, Werbung und Co. vermeiden" bereits ausführlich die kostenlose "Firewall ohne Root" von Grey Shirts vorgestellt. Aktuell geht es um die Open Source App NetGuard von Marcel Bokhorst. Nach der Installation von NetGuard bekommt man angezeigt, welche App Internetzugriffe will und kann diese erlauben oder verbieten.

So sollte eine Firewall funktionieren - Erinnerungen an eine der ersten Firewalls unter Windows, die Tiny Firewall, werden wieder wach ...

Mehr dazu bei https://www.heise.de/tests/Android-Firewall-NetGuard-Datenverkehr-von-Android-und-Apps-filtern-4716507.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7263-20200513-firewall-auch-auf-dem-handy.htm

#Firewall #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Cyberwar #Hacking #Trojaner #Cookies #Datenklau #Werbung
 
Geheimdienstchefs im Bundestag: Whatsapp bitte knacken, Hackbacks nicht so wichtig www.golem.de/news/geheimdienst… #BND #Bundesregierung #Datenschutz #EFF #EdwardSnowden #NSA #Spionage #Telegram #Telekommunikation #Trojaner
 
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