spica.wrk.ru

Search

Items tagged with: wirtschaft

Würde man Umweltschäden einpreisen wären Lebensmittel teurer


Laut folgendem Artikel will Rewe diesen Preisunterschied bei sehr wenigen ausgewählten Lebensmitteln anzeigen: https://taz.de/Was-Lebensmittel-kosten-muessten/!5710701/

Doch was bringt das wenn die Marketingmaschine den Kunden jahrelang eingehämmert hat: "Geiz ist geil!"?

Abgesehen davon wird ein immer größerer Teil der Bevölkerung mit Hartz4 dazu verdammt, das Billigste zu kaufen. Dann kommt noch die Altersarmut hinzu aber Schuld soll der Verbraucher sein?

#politik #wirtschaft #Lebensmitteln #umwelt #Natur #klima #Verschmutzung
 

Wir sind innerhalb einer neuen Eskalationsstufe demnach könnte das Ende näher sein als wir denken.


Statt am Wirtschaftssystem zu zweifeln, hoffen viele ausgerechnet auf die, die davon am meisten profitiert haben. Diejenigen die immer wieder auf neues Wachstum setzen. Dafür sind anscheinend immer mehr bereit Demokratie, Frieden und unsere Umwelt zu opfern.

#Kapitalismus #wirtschaft #umwelt
 
Ich bin sprachlos.

Wir schicken und steuern Roboter zum und auf dem Mars - aber einer ohnehin unterbezahlten Crew Kontakt zu ihren Angehörigen zu bieten, bekommen wir nicht hin...

https://www.tagesanzeiger.ch/schlechter-handyempfang-fuehrte-zur-oelkatastrophe-vor-mauritius-609004433278

#umwelt #mobilfunk #wirtschaft #frachter #arbeit #ausbeutung #technologie #Katastrophe
 
Ich finde der #Lockdown hat doch gezeigt, dass im #Kapitalismus jede Menge Mist nur für den Konsum produziert wird. Abgesehen von diesem unnötigen Klopapier-Run gab es keinen ernsthaften #Mangel. Nur wie macht man den Kapitalisten klar, dass der ganze Schwachsinn den die produzieren unseren Planeten kaputt nacht ohne dabei in den #Sozialismus abzugleiten?
#frage #politik #wirtschaft #umwelt #klima #zukunft #konsum #Freiheit
 

Es gibt 1000 "echte" gute Gründe, #Gates doof zu finden...


Hier ist einige davon: https://www.heise.de/amp/news/Pulverfass-Soziale-Medien-Bill-Gates-warnt-Microsoft-vor-TikTok-Uebernahme-4867014.html
Auch das Thema #Kryptografie bezeichnete der Milliardär als schwierig bei sozialen Netzwerken und damit oft verknüpften Messenger-Diensten wie bei #Facebook. Die #Regierung dürfe es nicht zulassen, dass Nutzer mithilfe von durchgehender #Verschlüsselung etwa über #WhatsApp oder künftig auch Facebook #Messenger "Lügen, Betrug oder Kinderpornografie" versteckten, befand Gates. Er habe sich darüber auch mit Facebook-Chef Mark #Zuckerberg ausgetauscht, den er persönlich möge und dem er "sehr gute Werte" attestierte. Bei den Abwägungen zu geschützten Chats habe man aber Meinungsverschiedenheiten.
#Microsoft #internet #Kommunikation #überwachung #Menschrechte #politik #wirtschaft
 

Frei Software könnte der Hebel sein, um die #Monopole von #Google, #Facebook, #Microsoft, #Apple und Anderen aufzubrechen.


Ich frage mich aber ob die Menschheit zu minderqualifiziert ist, um dies zu begreifen? Offene und freie Software spielt nur eine Nebenrolle im kommerziellen Markt, wobei sich Konzerne gerne bedienen dann aber die #GPL verletzen. Die selben Konzerne, die sonst mit allen Mitteln ihr #Copyright durchsetzen.

#Freiheit #internet #opensource #linux #Kapitalismus #wirtschaft
 

Frei Software könnte der Hebel sein, um die #Monopole von #Google, #Facebook, #Microsoft, #Apple und Anderen aufzubrechen.


Ich frage mich aber ob die Menschheit zu minderqualifiziert ist, um dies zu begreifen? Offene und freie Software spielt nur eine Nebenrolle im kommerziellen Markt, wobei sich Konzerne gerne bedienen dann aber die #GPL verletzen. Die selben Konzerne, die sonst mit allen Mitteln ihr #Copyright durchsetzen.

#Freiheit #internet #opensource #linux #Kapitalismus #wirtschaft
 

Zerlegen erlaubt, schlachten nicht: Erneut Zwangspause bei #Tönnies


https://www.rnd.de/panorama/tonnies-zerlegt-wieder-schweine-erneute-zwangspause-bei-schlachtung-4W2SZYAOA5JWUTD75G22MHM67E.html

#coronavirus #Schlachtung #Wirtschaft #Fleisch
 
Изображение / Фото
Изображение / Фото

Ist die Mehrwertsteuersenkung eine große Sache?


Zwei Supermärkte meinen ja. Es ist natürlich löblich, dass sie die Senkung an ihre #Kunden weitergeben, weil viele Einzelhändler dies wahrscheinlich nicht machen. Aber schauen wir uns das Ganze mal im Detail an.

#Supermarkt Gelb rechnet oben rechts aus, dass ich auf eine Flasche Mineralwasser einen ganzen Cent sparen kann - sagenhaft 👍 Nur trinke ich Leitungswasser. Wie schade, ich könnte so viel #Geld sparen.

Supermarkt Rot rechnet aus, dass ich auf einen Einkauf von ca. €20 ganze 38 Cent spare. Kaufe ich mir dann davon einen Kaugummi, um die #Wirtschaft anzukurbeln.

Meine Mutter sagt immer ich soll nehmen was ich kriegen kann und aufhören rumzumaulen. Sie hatten nicht viel nach dem Krieg. Da sie Ende der 70er geboren wurde frage ich mich immer, ob sie den Vietnamkrieg meint?

BWLer faseln häufiger davon, dass die #Mehrwertsteuer so gerecht ist weil sie alle gleichermaßen betrifft und sich niemand davor drücken kann. Das zeigt deren perferses Menschenbild, weil was ist daran gerecht wenn der Sozialhilfeempfänger genausiel zahlt wie der Millionär, der Millionär dafür aber keine anderen Stezern weil sein Geld in der Steueroase liegt? Nur weil man ihn nur über die Mehrwertsteuer drankriegt ist sie doch nicht gerecht?

#politik #Entlastung #steuer #finanzen #gerechtigkeit
 
Изображение / Фото

Ist der #Hype mit den Ekecktrollern schon wieder vorbei?


Das ist das einzige Teil, das ich seit Monaten mal wieder gesehen habe. Noch vor kurzer Zeit standen die Dinger überall in meinem Stadtteil rum.

#umwelt #Verkehr #wirtschaft
 

Das Leben ist kein Bonihof...


Die Bonusmitnahmementalität selbst wenn es dem Unternehmen schlecht geht ist mir suspekt.

Siehe: https://amp.n-tv.de/wirtschaft/Lufthansa-Vorstand-schmeisst-hin-article21874782.html

Abgesehen davon finde ich, dass die Gehälter der Vorstände an das Gehalt der am schlechtesten bezahlten Kraft im Unternehmen gekoppelt sein sollte. Damit der Vorstand nicht die Bidenhaftung verliert und vom Bonus untern auch was ankommt.

#gerechtigkeit #Entlohnung #arbeit #wirtschaft #bonus #vorstand #Kapitalismus
 

Das Leben ist kein Bonihof...


Die Bonusmitnahmementalität selbst wenn es dem Unternehmen schlecht geht ist mir suspekt.

Siehe: https://amp.n-tv.de/wirtschaft/Lufthansa-Vorstand-schmeisst-hin-article21874782.html

Abgesehen davon finde ich, dass die Gehälter der Vorstände an das Gehalt der am schlechtesten bezahlten Kraft im Unternehmen gekoppelt sein sollte. Damit der Vorstand nicht die Bidenhaftung verliert und vom Bonus untern auch was ankommt.

#gerechtigkeit #Entlohnung #arbeit #wirtschaft #bonus #vorstand #Kapitalismus
 

#Coronavirus: Wem liegen seine Angestellten und Kunden am Herzen?


In der #Krise kann man sehr schön sehen, wie der #Kapitalismus funktioniert. In den Innhabergeführten #Supermärkten wird sehr auf #Hygiene geachtet. Bei meinem Edeka steht jemand draußen, der jeden Einkaufwagen desinfiziert und darauf achtet, dass die Kunden nur mit einem Einkaufwagen und Mundschutz in den Supermarkt gehen.

Bei Aldi achtet niemand auf gar nichts. die Mitarbeiter im Supermarkt tragen nicht mal einen Mundschutz und die Plastikplane, die an der Kasse die Kassiererin schützen soll sieht so aus, als wenn sie gleich abfällt. Bei den großen Ketten geht es halt doch nur um #Profit und der Rest ist egal :(

#Wirtschaft #Gesundheit #Einkaufen #Sicherheit #Covid-19
 
Die totale Fokussierung darauf das produziert wird und das völlige Desinteresse daran was produziert wird ist leider nicht nur für die Kapitalisten sondern auch für die Arbeiter bezeichnend. Als die #Arbeiterbewegung sich das #Recht auf #Arbeit auf die Fahnen schrieb hatte sie schon verloren. Seit die Arbeiter Arbeit fordern, statt so wenig Arbeit wie möglich blieb ihre #Kritik systemimmanent und damit in einem befreienden Sinne wirkungslos.
#Kapitalismus #Wirtschaft #Menschenrechte #Freiheit #System #Veränderung @mrd_ill_be_back@diasp.org
 

Warum gehen lokale Geschäfte pleite?


Leider habe ich auch in meinem Bekanntenkreis Leute die durch die Fußgängerzone und Ladenpassagen gehen und sagen:
"Schade früher waren hier so viele schöne kleine Geschäfte ..."
Heute stehen sie leer oder im Schaufenster hängen irgendwelche Gemälde von einer Vernissage. Es sind aber leider die gleichen Leute die sich alles bei Amazon bestellen, sich aber in den schaufenstern der Stadt inspirieren lassen wollen.

Mehr zum Thema hier: https://www.arte.tv/de/videos/058375-000-A/der-unaufhaltsame-aufstieg-von-amazon/

Direktlink zum #Video: https://arteptweb-a.akamaihd.net/am/ptweb/058000/058300/058375-000-A_EQ_0_VOA-STA_04982659_MP4-1500_AMM-PTWEB_1KzDHYWDjo.mp4

#Amazon #Wirtschaft #Macht #Kapitalismus #Problem #Arte #Dokumentation #Reportage
 

Ist die #Regierungspolitik menschenverachtend?


#Wirtschaft vs #Gesundheit

Unser allseits belibte Politiker #Schäuble meldet sich zu Wort:
Schäuble: „In Coronavirus-Krise nicht alles dem Schutz von Leben unterordnen“
siehe: https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-schaeuble-in-coronavirus-krise-nicht-alles-dem.1939.de.html?drn:news_id=1124554
Dem Schäuble fehlt ein Schräuble!
Zudem warnte Schäuble vor einem „Kippen der Stimmung“ in der Bevölkerung. Je länger die Einschränkungen des öffentlichen Lebens andauerten, desto schwieriger falle es den Menschen, sie zu akzeptieren. Man dürfe nicht allein den Virologen die Entscheidungen überlassen, sondern müsse auch die gewaltigen ökonomischen, sozialen sowie psychologischen Auswirkungen abwägen.
Klingt ja erst mal ganz vernünftig wenn man CDU-Versteher oder konsewrvativ ist. Doch was meint er damit wirklich? In erster Linie will Schäuble die Wirtschaft wieder anfahren, weil dem Staat sonst riesiege Steuereinnahmen entgehen. Seine Bedenken sind, wenn die Wirtschaft zusammen bricht fehlen dem Staat die Mittel, um das Gesundheitssystem weiter finanzieren zu können. Damit wäre dann auch niemanden geholfen. Auf der anderen Seite könnten Menschen depressiv werden, wenn sie zu lange nicht zur Arbeit dürfen.

Wie menschenverachtend diese Meinung ist wird klar wenn man bedenkt, dass durch die Billiglohn- und Zeitarbeitspolitik der vergangenen Jahre die Depressionsrate und Belastung der Krankenkassen dadurch sprunghaft angestiegen ist. Die Leute werden also durch die Arbeitsbelastung mehr depressiv als durch die Quarantäne. Nur wenn sie in Quaratäne sind dann sorgt sich der Schäuble nicht aber wenn sie arbeiten :(

#Politik #Menschenrechte #CDU #Verachtung #Regierung
 

Das Forum - Rettet #Davos die #Welt?

Zum ersten Mal in der 50-jährigen #Geschichte des Weltwirtschaftsforums konnte ein unabhängiges Filmteam hinter den Kulissen des Imperiums dieser Megastiftung drehen. In bester House-of-Cards-Manier ist man hinter verschlossenen Türen dabei und sieht, wie #Diplomatie funktioniert, wenn die Mächtigsten der Welt unter sich sind.
Siehe: https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2NkMGQ0NzYwLTMzODMtNGYyZC1iZTNhLWY4MmU0NjEyNDhjZg

Direktlink zum #Video: http://cdn-storage.br.de/geo/MUJIuUOVBwQIbtCCBLzGiLC1uwQoNA4p_2ES/_-ZS/_Axc9Agy5U1S/cd0d4760-3383-4f2d-be3a-f82e461248cf_C.mp4

Achtung nur noch bis 18. Mrz. 2020 in der #Mediathek verfügbar.
#wirtschaft #doku #dokumentation #politik #kapitalismus #wissen #macht
 

Menschenverachtende #Politik gegen #Flüchtlinge geht weiter :(


Da richtet unsere #Regierung gerade eine Luftbrücke ein um 80.000 Osteuropäer als Erntehelfer für den Spagel einzufliegen, damit unsere #Landwirtschaft nicht kollabiert und auf der anderen Seite lässt sie sich feiern dafür, dass 50 unbegleitete Flüchtlingskinder aus #Griechenland aufgenommen werden.

Also bei #Wirtschaft vs. #Menschenrechte siegt die Wirtschaft mal wieder um ein Vielfaches.

Spagel ist anscheinend wichtiger als Menschenleben :(

#Deutschland #Versagen #Humanität #Hilfe #Kapitalismus #Aua #WTF #Kinder
 

Bei der #Gesundheit ist es offensichtlich, dass Neoliberal nicht funktioniert.


Der Markt regelt bei Gesundheit gar nichts:

1) Medikamente werden hauptsächlich für zahlungsfähige Konsumenten produziert.
2) Es bringt mehr Profit Symptome zu lindern, als Krankheiten zu heilen.
3) Bei einer Pandemie verteuert sich alles schnell, um das zehnfache.

Das mag ja alles richtig sein im neoliberalen Weltbild verstößt aber gegen die #Menschenrechte nach denen jeder Mensch das Anrecht auf einen höchstmöglichen Gesundheitszustand hat.

#Neoliberal #Kapitalismus #Wirtschaft #politik #coronavirus #gesundheit #finanzen #profit
 

Bei der #Gesundheit ist es offensichtlich, dass Neoliberal nicht funktioniert.


Der Markt regelt bei Gesundheit gar nichts:

1) Medikamente werden hauptsächlich für zahlungsfähige Konsumenten produziert.
2) Es bringt mehr Profit Symptome zu lindern, als Krankheiten zu heilen.
3) Bei einer Pandemie verteuert sich alles schnell, um das zehnfache.

Das mag ja alles richtig sein im neoliberalen Weltbild verstößt aber gegen die #Menschenrechte nach denen jeder Mensch das Anrecht auf einen höchstmöglichen Gesundheitszustand hat.

#Neoliberal #Kapitalismus #Wirtschaft #politik #coronavirus #gesundheit #finanzen #profit
 

Bei der #Gesundheit ist es offensichtlich, dass Neoliberal nicht funktioniert.


Der Markt regelt bei Gesundheit gar nichts:

1) Medikamente werden hauptsächlich für zahlungsfähige Konsumenten produziert.
2) Es bringt mehr Profit Symptome zu lindern, als Krankheiten zu heilen.
3) Bei einer Pandemie verteuert sich alles schnell, um das zehnfache.

Das mag ja alles richtig sein im neoliberalen Weltbild verstößt aber gegen die #Menschenrechte nach denen jeder Mensch das Anrecht auf einen höchstmöglichen Gesundheitszustand hat.

#Neoliberal #Kapitalismus #Wirtschaft #politik #coronavirus #gesundheit #finanzen #profit
 

Bei der #Gesundheit ist es offensichtlich, dass Neoliberal nicht funktioniert.


Der Markt regelt bei Gesundheit gar nichts:

1) Medikamente werden hauptsächlich für zahlungsfähige Konsumenten produziert.
2) Es bringt mehr Profit Symptome zu lindern, als Krankheiten zu heilen.
3) Bei einer Pandemie verteuert sich alles schnell, um das zehnfache.

Das mag ja alles richtig sein im neoliberalen Weltbild verstößt aber gegen die #Menschenrechte nach denen jeder Mensch das Anrecht auf einen höchstmöglichen Gesundheitszustand hat.

#Neoliberal #Kapitalismus #Wirtschaft #politik #coronavirus #gesundheit #finanzen #profit
 

Deutsche #Waffen, deutsches #Geld morden mit in aller Welt :(

Ein ARD-Themenabend enthüllte 2015, wie Sturmgewehre vom Typ G36 von Baden-Württemberg aus in mexikanische Krisengebiete gelangten, ohne dass der Hersteller Heckler und Koch dafür eine Exportgenehmigung hatte. Kurz nach der Ausstrahlung erhob die #Staatsanwaltschaft Stuttgart nach fünf Jahren Ermittlungen #Anklage gegen die verantwortlichen Manager. Der Vorwurf: "bandenmäßige" illegale Exporte von Kriegswaffen. An dem zweiten Themenabend zu dem Fall zeigt die Dokumentation "Tödliche Exporte 2" die Wirklichkeit hinter der Fiktion des Spielfilms "Meister des Todes 2". Sie beleuchtet einen der wichtigsten Gerichtsprozesse um #Exporte deutscher #Kriegswaffen. Die Geschäftsführer wurden freigesprochen, eine Sekretärin verurteilt. Nun steht am #Bundesgerichtshof die Revision gegen das Stuttgarter Urteil an.
Siehe: https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzEyMjA2MTc

Direktlink zum #Video: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swrfernsehen/doku-reportage/1220617.l.mp4

#Menschenrechte #Justiz #Wirtschaft #Regierung #Politik #Kriegsverbrechen #Polizei #Bestechung #Korruption #SigSauer #HecklerUndKoch #Kontrollen #Versagen #Verbrechen #Terror
 

Deutsche #Waffen, deutsches #Geld morden mit in aller Welt :(

Ein ARD-Themenabend enthüllte 2015, wie Sturmgewehre vom Typ G36 von Baden-Württemberg aus in mexikanische Krisengebiete gelangten, ohne dass der Hersteller Heckler und Koch dafür eine Exportgenehmigung hatte. Kurz nach der Ausstrahlung erhob die #Staatsanwaltschaft Stuttgart nach fünf Jahren Ermittlungen #Anklage gegen die verantwortlichen Manager. Der Vorwurf: "bandenmäßige" illegale Exporte von Kriegswaffen. An dem zweiten Themenabend zu dem Fall zeigt die Dokumentation "Tödliche Exporte 2" die Wirklichkeit hinter der Fiktion des Spielfilms "Meister des Todes 2". Sie beleuchtet einen der wichtigsten Gerichtsprozesse um #Exporte deutscher #Kriegswaffen. Die Geschäftsführer wurden freigesprochen, eine Sekretärin verurteilt. Nun steht am #Bundesgerichtshof die Revision gegen das Stuttgarter Urteil an.
Siehe: https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzEyMjA2MTc

Direktlink zum #Video: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swrfernsehen/doku-reportage/1220617.l.mp4

#Menschenrechte #Justiz #Wirtschaft #Regierung #Politik #Kriegsverbrechen #Polizei #Bestechung #Korruption #SigSauer #HecklerUndKoch #Kontrollen #Versagen #Verbrechen #Terror
 

Deutsche #Waffen, deutsches #Geld morden mit in aller Welt :(

Ein ARD-Themenabend enthüllte 2015, wie Sturmgewehre vom Typ G36 von Baden-Württemberg aus in mexikanische Krisengebiete gelangten, ohne dass der Hersteller Heckler und Koch dafür eine Exportgenehmigung hatte. Kurz nach der Ausstrahlung erhob die #Staatsanwaltschaft Stuttgart nach fünf Jahren Ermittlungen #Anklage gegen die verantwortlichen Manager. Der Vorwurf: "bandenmäßige" illegale Exporte von Kriegswaffen. An dem zweiten Themenabend zu dem Fall zeigt die Dokumentation "Tödliche Exporte 2" die Wirklichkeit hinter der Fiktion des Spielfilms "Meister des Todes 2". Sie beleuchtet einen der wichtigsten Gerichtsprozesse um #Exporte deutscher #Kriegswaffen. Die Geschäftsführer wurden freigesprochen, eine Sekretärin verurteilt. Nun steht am #Bundesgerichtshof die Revision gegen das Stuttgarter Urteil an.
Siehe: https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzEyMjA2MTc

Direktlink zum #Video: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swrfernsehen/doku-reportage/1220617.l.mp4

#Menschenrechte #Justiz #Wirtschaft #Regierung #Politik #Kriegsverbrechen #Polizei #Bestechung #Korruption #SigSauer #HecklerUndKoch #Kontrollen #Versagen #Verbrechen #Terror
 

Über die #Kriegsverbrecher in der deutschen #Regierung

Filmemacher Daniel Harrich geht vor Ort der Frage nach, wie das Sturmgewehr von Heckler und Koch in mexikanische Unruhe-Provinzen gelangen konnte.
siehe: https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzEyMTczNjA

Direktlink zum #Video: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swrfernsehen/doku-reportage/1217360.l.mp4

#Mexiko #Menschenrechte #Justiz #Waffen #Export #Politik #Wirtschaft #Verbrechen #Korruption
 

#Neuland - Wer hat die #Macht im #Internet?

Während #China und die #USA beim Thema #Digitalisierung davoneilen, scheint #Deutschland abgehängt. Wirtschaftlich und politisch. Der Onlinehändler Zalando will aufholen. "Neuland" wirft einen Blick hinter Kulissen des Digitalunternehmens.
Siehe: https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3JlcG9ydGFnZSBfIGRva3VtZW50YXRpb24gaW0gZXJzdGVuLzQwNWY3YmQ2LTUwODgtNGZhNC1iN2RiLWU3MTg5ZGY1N2Q4MA

Direktlink zum #Video: https://pdvideosdaserste-a.akamaihd.net/int/2020/03/20/405f7bd6-5088-4fa4-b7db-e7189df57d80/960-1_637339.mp4

#Wirtschaft #Dokumentation #digital
 

Das #Internet ist überlastet weil sich im #Kapitalismus nicht zwangsweise der beste Anbieter durchsetzt :(


Siehe: https://www.spektrum.de/news/ueberlastet-die-pandemie-das-internet/1715820

Digitales Entwicklungsland #Deutschland :(

#politik #wirtschaft #veraschung #profit
 

Ohne „Bail-out“ droht eine Weltwirtschaftskrise. Mit ihm die Knechtschaft.

  • März 2020 – von Thorsten Polleit
Those who would give up essential liberty, to purchase a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety... Benjamin Franklin

Die wachsenden Sorgen vor den Folgen des Corona-Virus (COVID-19) haben weltweit zu einem Nachfrage- und Angebotsschock geführt: Die Güter- und Dienstleistungsnachfrage kollabiert, und weil die internationalen Produktions- und Wertschöpfungsketten ebenfalls ins Stocken geraten, kann auch die bisherige Produktionsleistung nicht mehr aufrechterhalten werden.

Beides zusammen droht die Arbeitsteilung in den einzelnen Ländern und damit auch international vollends zum Stillstand zu bringen. Der Schaden wäre kolossal und bedrohlich. Die fein gegliederte Arbeitsteilung ist der Motor, der den wirtschaftlichen Wohlstand der Weltbevölkerung antreibt. Er lässt sich nicht ungestraft abschalten. Dauert der „Shut down“ an, sind Versorgungsengpässe der Bevölkerung mit lebenswichtigen Gütern unabwendbar.

Vor allem aber das ungedeckte Papiergeldsystem, das man weltweit vorfindet, gerät unter dem Nachfrage- und Produktionseinbruch ins Wanken, und das kann für die Weltwirtschaft letztlich fatale Folgen haben; die Börsen geben bereits einen Vorgeschmack darauf (wie die nachstehende Abbildung zeigt). Ob in den USA, Europa, Asien oder Lateinamerika: Überall operiert man mit ungedeckten Papiergeldsystemen.

Das ungedeckte Papiergeldsystem
In einem ungedeckten Papiergeldsystem weiten die Zentralbanken, in enger Kooperation mit den Geschäftsbanken, die Geldmenge per Kreditvergabe aus. Es handelt sich um ein Geldmengenvermehren aus dem Nichts („ex nihilo“): Neues Geld wird in Umlauf gegeben, das durch keinerlei „echte Ersparnis“ gedeckt ist. Dass solch ein ungedecktes Geldsystem unweigerlich für Krisen sorgt, ist Ökonomen nur zu gut bekannt.

Vor allem kann das Schuldgeldsystem eines nicht vertragen: einen Rückgang der Einkommen, einen Verfall der Güterpreise. Dann nämlich tritt die Überschuldung von Firmen, Haushalten und vor allem der Staaten zutage, fliegt der ganze Papiergeldschwindel auf. Und das ist auch der Grund, warum die Staaten mit ihren Zentralbanken jetzt stärker denn je („All in“) in das Wirtschafts- und Gesellschaftssystem eingreifen.

Die Zinsen werden so weit wie noch möglich gesenkt, um die Schuldenpyramide vor dem Einsturz zu bewahren. Und strauchelnde Staaten und Banken versorgt die Zentralbank bei Bedarf mit unbegrenzten Geldspritzen. Doch anders als noch in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 steht mittlerweile auch die Privatwirtschaft im Feuer: Firmen und privaten Haushalten droht der Bankrott.

Das Verschuldungsproblem
Viele Unternehmen sind verschuldet, sie müssen daher laufend Zins- und Tilgungszahlungen leisten. Kollabieren Absatz und Gewinn, verdienen sie nichts mehr und geraten in finanzielle Bedrängnis. Werden Firmen zahlungsunfähig, gehen Arbeitsplätze verloren, und der Sturm erreicht damit letztlich auch die privaten Haushalte, die dann ebenfalls kein Geld mehr haben, um ihre Schulden zu bedienen.

Die Banken treten auf die „Kreditbremse“: Sie sind nicht mehr willens oder in der Lage, schwankenden Kreditnehmern Aufschub zu geben, geschweige denn neues Geld zu leihen. Versiegt aber der Zustrom neuer Kredite in die Volkswirtschaft, geraten letztlich alle „Dauerschuldner“ in die Klemme. Sie können ihren Kredit nicht zurückzahlen, bekommen aber auch keine neuen Kredite mehr, die ihre fälligen Kredite ersetzen könnten.
Die Kreditausfälle mehren sich. Das Kreditangebot schrumpft – und verschärft das Pleiteproblem. Banken erleiden Kreditausfälle, die ihr Eigenkapital aufzehren, und sie selbst geraten in Bedrängnis. Der „Kreditboom“, der die Volkswirtschaften angetrieben und den Verschuldungsanreiz angefeuert hat, platzt. Der Boom kippt in einen Bust um.

Banken-„Bail-out“
In Deutschland hat man bereits reagiert, um die Krise zu „meistern“: beispielsweise mit einer Ausweitung des Kurzarbeitergeldes, Steuerstundungen, vor allem aber mit Kreditbürgschaften, die die staatliche KfW in unbegrenzter Höhe bereitstellt. Das heißt, der Staat (also der Steuerzahler) soll im Notfall für Kreditausfälle geradestehen; der Steuerzahler muss also wieder einmal als Kreditausfallversicherer herhalten.

Wenn die Beruhigungspille wirkt, und strauchelnden Schuldner dadurch an neue Bankkredite kommen und die Kreditausfälle gering bleiben, geht die Sache glimpflich aus. Sollte aber das Manöver scheitern, und kommt es zu Zahlungsausfällen, dann wird man viel Geld brauchen. Der Staat wird dann neue Schulden machen müssen, die von der Europäischen Zentralbank (EZB) aufgekauft werden. Dadurch wird neues Zentralbankgeld geschaffen.
Und das neue Geld wird an die Banken gezahlt. In ihren Bilanzen werden Kreditforderungen gegen Guthaben bei der Notenbank getauscht. Man erkennt: Es sind insbesondere die Banken, die durch die staatlichen Garantien geschützt werden. Diese Versicherung bekommen die Banken quasi frei Haus, zusätzlich zu den Sicherheiten, die ihnen die Kreditnehmer bereits gegeben haben, und aus denen sich die Banken bedienen können.

Die Verschuldung steigt
Für Kreditnehmer geht es weniger erfreulich zu. Zwar können Firmen vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt werden, wenn sie dank der Staatsgarantien an neue Kredite kommen. Doch ihre Verschuldung steigt an. Entweder werden die Zins- und Tilgungszahlungen zeitweise ausgesetzt und kapitalisiert – das heißt, sie werden auf den ausstehenden Kreditbetrag aufgeschlagen und sind nachfolgend zu bedienen.

Oder die neuen Kredite werden verwendet, um den Schuldendienst der Altkredite zu bezahlen. An dieser Stelle ist zu bedenken, dass viele Firmen durch die Krise einen dauerhaften Absatzausfall erleiden: Auch wenn sich irgendwann die Güternachfrage wieder normalisieren sollte, wird der entgangene Umsatz nicht aufgeholt. Das Verhältnis zwischen Verschuldung und Ertragskraft verschlechtert sich.

Im Dezember 2019 hatten die deutschen Banken Kreditforderungen in Höhe von mehr als 4.000 Mrd. Euro in ihren Bilanzen. Wenn die Banken eine Kreditbürgschaft vom Staat erhalten, die, sagen wir, 80 Prozent der Kreditforderungen besichert, ließen sich mit den von der KFW angekündigten Garantien von 553 Mrd. Euro Bankkredite in Höhe von gut 690 Mrd. Euro, also knapp 17 Prozent der ausstehenden Bankkredite, besichern.

Im Euroraum insgesamt belaufen sich die ausstehenden Bankkredite auf gewaltige etwa 18.591 Mrd. Euro. Die Euro-Regierungen müssten also, wenn sie dem deutschen Bürgschaftsbeispiel folgen, erhebliche Eventualverbindlichkeiten für ihre Haushalte eingehen. Das wiederum wird ihre Bonitätseinstufung auf den Finanzmärkten absenken – zumal alle Staaten schon jetzt finanziell völlig überdehnt sind.

Hubschraubergeld
Es wäre da nicht verwunderlich, wenn über kurz oder lang die Forderung nach der Ausgabe von Hubschraubergeld laut wird. Die USA scheinen bereits in Vorlage zu gehen: Am 17. März 2020 verkündete US-Finanzminister Steve Mnuchin, die US-Administration wolle den Bürgern Schecks per Post zukommen lassen, 1.000 US-Dollar pro Person. Doch es wird sich wohl formal um eine Steuerrückerstattung handeln, neues Geld wird dafür nicht gedruckt.

Technisch ist es recht einfach, Hubschraubergeld auszugeben: Jeder Kontoinhaber erhält ein „Geldgeschenk“ von der Zentralbank – und kann damit einkaufen gehen oder seine Kreditschulden bedienen. Allerdings ist ein solches willkürliches Ausgeben von neuem Geld politisch schwer kontrollierbar. Die Zentralbank könnte sich vor Geldgeschenkwünschen, die an sie herangetragen würden, gar nicht mehr retten.

Ungeachtet dessen ist Helikoptergeld sehr verführerisch, gerade wenn das Schuldgeldsystem zu kollabieren droht, wenn Rezession-Depression sich ankündigen, und Regierende und Regierte meinen, Güterpreisinflation sei ein Segen und die Politik des „kleinsten Übels“. Unter diesen Bedingungen ist es wahrscheinlich, dass irgendwann in der Tat Hubschraubergeld ausgeteilt wird, um den Konsum zu beleben und Schuldner zu erleichtern.

Allmächtiger Staat
Ob das ungedeckte Papiergeldsystem die aktuelle Krise übersteht, hängt in entscheidendem Maße davon ab, dass sich die Kreditmärkte wieder beruhigen, dass die Investoren Vertrauen fassen, die Kreditgarantien der Staaten werden eine Pleitewelle abwehren. Zweifelsohne hat sich eine bedrohliche Situation für das ungedeckte Geldsystem eingestellt; und die Wahrscheinlichkeit, dass es diesmal schiefgeht, liegt nicht bei null.

Aber ein Zusammenbruch ist nicht zwangsläufig. Die Staaten und ihre Zentralbanken können noch „neue Kaninchen aus dem Zylinder“ zaubern. Beispielsweise lassen sich schwankende Banken rekapitalisieren, indem die Staaten neues Geld, das sie von der EZB bekommen, als Eigenkapital einzahlen; oder sie finanzieren sich mit Hubschraubergeld. Fest steht jedoch eines: Ohne staatliche Eingriffe ist das ungedeckte Geldsystem nicht mehr zu halten.

Und das sollte die Bürger in allergrößte Besorgnis versetzen. Krisen führen regelmäßig einen Machtzuwachs des Staates herbei, das gilt vor allem für Finanz- und Wirtschaftskrisen. Krisenursachen werden nämlich regelmäßig fehl- und umgedeutet: Der freie Markt habe versagt, so wird gesagt, und jetzt könne nur noch der Staat helfen. Und das, obwohl doch der Staat und seine Zentralbank die Hauptübeltäter sind.

Sie sind es, die mit ihrem ungedeckten Papiergeldsystem eine Schuldenwirtschaft in Gang gesetzt haben, die früher oder später in sich zusammenbrechen muss. Der Krisenauslöser ist diesmal die Sorge vor den Folgen des Corona-Virus, und vermutlich ist hier auch sehr bedeutsam, wie rabiat die Staaten in das weltweit Markt- und Gesellschaftssystem eingreifen; wie sie die Gunst der Stunde nutzen und ihre Macht ausweiten.

In die Knechtschaft
Jede deutlicher es zutage tritt, dass das staatliche ungedeckte Geldsystem nicht funktioniert, dass es zu Krisen führt, desto größer scheint die Neigung der Menschen zu werden, die Augen vor eben dieser Wahrheit zu verschließen; und desto hemmungsloser werden kollektivistisch-sozialistische Maßnahmen als „Rettungspolitiken“ umgedeutet, von der breiten Öffentlichkeit begrüßt und für gut geheißen.

Doch jede Krise, für die das ungedeckte Papiergeldsystem sorgt, weitet die Macht der Staaten über das Wirtschafts- und Gesellschaftsleben aus, und eine einmal erfolgte Staatsexpansion wird leider nicht wieder zurückgedreht. Dadurch verstricken sich die Volkswirtschaften durch Krisen und ihre „Bekämpfung“ immer tiefer im Gestrüpp staatsozialistischer Politiken.

Wenn man sich nicht abkehren will vom ungedeckten Papiergeldsystem, dann wird früher oder später alles einem Ziel untergeordnet: den Staat zu stärken, ihn mit immer mehr Befugnissen, mit immer mehr Geld auszustatten; und das heißt, dass die freien Märkte (beziehungsweise was davon noch übrig ist) und damit auch die bürgerlichen und unternehmerischen Freiheiten zusehends ausgeschaltet werden.

Mit Blick auf die aktuellen Ereignisse ist es daher alles andere als übertrieben zu sagen: Ohne „Bail-out“ der Schuldner droht eine Weltwirtschaftskrise. Mit ihm die Knechtschaft.

Thorsten Polleit, Jahrgang 1967, ist seit April 2012 Chefvolkswirt der Degussa. Er ist Honorarprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth, Adjunct Scholar am Ludwig von Mises Institute, Auburn, US Alabama, Mitglied im Forschungsnetzwerk „Research On money In The Economy“ (ROME) und Präsident des Ludwig von Mises Institut Deutschland. Er ist Gründungspartner und volkswirtschaftlicher Berater eines Alternative Investment Funds (AIF). Die private Website von Thorsten Polleit ist: www.thorsten-polleit.com.

#Coronavirus #Bankenkrise #Kommunismus #Staat #Wirtschaft #Ökonomie #Gesellschaft #Banken
 

Ohne „Bail-out“ droht eine Weltwirtschaftskrise. Mit ihm die Knechtschaft.

  • März 2020 – von Thorsten Polleit
Those who would give up essential liberty, to purchase a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety... Benjamin Franklin

Die wachsenden Sorgen vor den Folgen des Corona-Virus (COVID-19) haben weltweit zu einem Nachfrage- und Angebotsschock geführt: Die Güter- und Dienstleistungsnachfrage kollabiert, und weil die internationalen Produktions- und Wertschöpfungsketten ebenfalls ins Stocken geraten, kann auch die bisherige Produktionsleistung nicht mehr aufrechterhalten werden.

Beides zusammen droht die Arbeitsteilung in den einzelnen Ländern und damit auch international vollends zum Stillstand zu bringen. Der Schaden wäre kolossal und bedrohlich. Die fein gegliederte Arbeitsteilung ist der Motor, der den wirtschaftlichen Wohlstand der Weltbevölkerung antreibt. Er lässt sich nicht ungestraft abschalten. Dauert der „Shut down“ an, sind Versorgungsengpässe der Bevölkerung mit lebenswichtigen Gütern unabwendbar.

Vor allem aber das ungedeckte Papiergeldsystem, das man weltweit vorfindet, gerät unter dem Nachfrage- und Produktionseinbruch ins Wanken, und das kann für die Weltwirtschaft letztlich fatale Folgen haben; die Börsen geben bereits einen Vorgeschmack darauf (wie die nachstehende Abbildung zeigt). Ob in den USA, Europa, Asien oder Lateinamerika: Überall operiert man mit ungedeckten Papiergeldsystemen.

Das ungedeckte Papiergeldsystem
In einem ungedeckten Papiergeldsystem weiten die Zentralbanken, in enger Kooperation mit den Geschäftsbanken, die Geldmenge per Kreditvergabe aus. Es handelt sich um ein Geldmengenvermehren aus dem Nichts („ex nihilo“): Neues Geld wird in Umlauf gegeben, das durch keinerlei „echte Ersparnis“ gedeckt ist. Dass solch ein ungedecktes Geldsystem unweigerlich für Krisen sorgt, ist Ökonomen nur zu gut bekannt.

Vor allem kann das Schuldgeldsystem eines nicht vertragen: einen Rückgang der Einkommen, einen Verfall der Güterpreise. Dann nämlich tritt die Überschuldung von Firmen, Haushalten und vor allem der Staaten zutage, fliegt der ganze Papiergeldschwindel auf. Und das ist auch der Grund, warum die Staaten mit ihren Zentralbanken jetzt stärker denn je („All in“) in das Wirtschafts- und Gesellschaftssystem eingreifen.

Die Zinsen werden so weit wie noch möglich gesenkt, um die Schuldenpyramide vor dem Einsturz zu bewahren. Und strauchelnde Staaten und Banken versorgt die Zentralbank bei Bedarf mit unbegrenzten Geldspritzen. Doch anders als noch in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 steht mittlerweile auch die Privatwirtschaft im Feuer: Firmen und privaten Haushalten droht der Bankrott.

Das Verschuldungsproblem
Viele Unternehmen sind verschuldet, sie müssen daher laufend Zins- und Tilgungszahlungen leisten. Kollabieren Absatz und Gewinn, verdienen sie nichts mehr und geraten in finanzielle Bedrängnis. Werden Firmen zahlungsunfähig, gehen Arbeitsplätze verloren, und der Sturm erreicht damit letztlich auch die privaten Haushalte, die dann ebenfalls kein Geld mehr haben, um ihre Schulden zu bedienen.

Die Banken treten auf die „Kreditbremse“: Sie sind nicht mehr willens oder in der Lage, schwankenden Kreditnehmern Aufschub zu geben, geschweige denn neues Geld zu leihen. Versiegt aber der Zustrom neuer Kredite in die Volkswirtschaft, geraten letztlich alle „Dauerschuldner“ in die Klemme. Sie können ihren Kredit nicht zurückzahlen, bekommen aber auch keine neuen Kredite mehr, die ihre fälligen Kredite ersetzen könnten.
Die Kreditausfälle mehren sich. Das Kreditangebot schrumpft – und verschärft das Pleiteproblem. Banken erleiden Kreditausfälle, die ihr Eigenkapital aufzehren, und sie selbst geraten in Bedrängnis. Der „Kreditboom“, der die Volkswirtschaften angetrieben und den Verschuldungsanreiz angefeuert hat, platzt. Der Boom kippt in einen Bust um.

Banken-„Bail-out“
In Deutschland hat man bereits reagiert, um die Krise zu „meistern“: beispielsweise mit einer Ausweitung des Kurzarbeitergeldes, Steuerstundungen, vor allem aber mit Kreditbürgschaften, die die staatliche KfW in unbegrenzter Höhe bereitstellt. Das heißt, der Staat (also der Steuerzahler) soll im Notfall für Kreditausfälle geradestehen; der Steuerzahler muss also wieder einmal als Kreditausfallversicherer herhalten.

Wenn die Beruhigungspille wirkt, und strauchelnden Schuldner dadurch an neue Bankkredite kommen und die Kreditausfälle gering bleiben, geht die Sache glimpflich aus. Sollte aber das Manöver scheitern, und kommt es zu Zahlungsausfällen, dann wird man viel Geld brauchen. Der Staat wird dann neue Schulden machen müssen, die von der Europäischen Zentralbank (EZB) aufgekauft werden. Dadurch wird neues Zentralbankgeld geschaffen.
Und das neue Geld wird an die Banken gezahlt. In ihren Bilanzen werden Kreditforderungen gegen Guthaben bei der Notenbank getauscht. Man erkennt: Es sind insbesondere die Banken, die durch die staatlichen Garantien geschützt werden. Diese Versicherung bekommen die Banken quasi frei Haus, zusätzlich zu den Sicherheiten, die ihnen die Kreditnehmer bereits gegeben haben, und aus denen sich die Banken bedienen können.

Die Verschuldung steigt
Für Kreditnehmer geht es weniger erfreulich zu. Zwar können Firmen vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt werden, wenn sie dank der Staatsgarantien an neue Kredite kommen. Doch ihre Verschuldung steigt an. Entweder werden die Zins- und Tilgungszahlungen zeitweise ausgesetzt und kapitalisiert – das heißt, sie werden auf den ausstehenden Kreditbetrag aufgeschlagen und sind nachfolgend zu bedienen.

Oder die neuen Kredite werden verwendet, um den Schuldendienst der Altkredite zu bezahlen. An dieser Stelle ist zu bedenken, dass viele Firmen durch die Krise einen dauerhaften Absatzausfall erleiden: Auch wenn sich irgendwann die Güternachfrage wieder normalisieren sollte, wird der entgangene Umsatz nicht aufgeholt. Das Verhältnis zwischen Verschuldung und Ertragskraft verschlechtert sich.

Im Dezember 2019 hatten die deutschen Banken Kreditforderungen in Höhe von mehr als 4.000 Mrd. Euro in ihren Bilanzen. Wenn die Banken eine Kreditbürgschaft vom Staat erhalten, die, sagen wir, 80 Prozent der Kreditforderungen besichert, ließen sich mit den von der KFW angekündigten Garantien von 553 Mrd. Euro Bankkredite in Höhe von gut 690 Mrd. Euro, also knapp 17 Prozent der ausstehenden Bankkredite, besichern.

Im Euroraum insgesamt belaufen sich die ausstehenden Bankkredite auf gewaltige etwa 18.591 Mrd. Euro. Die Euro-Regierungen müssten also, wenn sie dem deutschen Bürgschaftsbeispiel folgen, erhebliche Eventualverbindlichkeiten für ihre Haushalte eingehen. Das wiederum wird ihre Bonitätseinstufung auf den Finanzmärkten absenken – zumal alle Staaten schon jetzt finanziell völlig überdehnt sind.

Hubschraubergeld
Es wäre da nicht verwunderlich, wenn über kurz oder lang die Forderung nach der Ausgabe von Hubschraubergeld laut wird. Die USA scheinen bereits in Vorlage zu gehen: Am 17. März 2020 verkündete US-Finanzminister Steve Mnuchin, die US-Administration wolle den Bürgern Schecks per Post zukommen lassen, 1.000 US-Dollar pro Person. Doch es wird sich wohl formal um eine Steuerrückerstattung handeln, neues Geld wird dafür nicht gedruckt.

Technisch ist es recht einfach, Hubschraubergeld auszugeben: Jeder Kontoinhaber erhält ein „Geldgeschenk“ von der Zentralbank – und kann damit einkaufen gehen oder seine Kreditschulden bedienen. Allerdings ist ein solches willkürliches Ausgeben von neuem Geld politisch schwer kontrollierbar. Die Zentralbank könnte sich vor Geldgeschenkwünschen, die an sie herangetragen würden, gar nicht mehr retten.

Ungeachtet dessen ist Helikoptergeld sehr verführerisch, gerade wenn das Schuldgeldsystem zu kollabieren droht, wenn Rezession-Depression sich ankündigen, und Regierende und Regierte meinen, Güterpreisinflation sei ein Segen und die Politik des „kleinsten Übels“. Unter diesen Bedingungen ist es wahrscheinlich, dass irgendwann in der Tat Hubschraubergeld ausgeteilt wird, um den Konsum zu beleben und Schuldner zu erleichtern.

Allmächtiger Staat
Ob das ungedeckte Papiergeldsystem die aktuelle Krise übersteht, hängt in entscheidendem Maße davon ab, dass sich die Kreditmärkte wieder beruhigen, dass die Investoren Vertrauen fassen, die Kreditgarantien der Staaten werden eine Pleitewelle abwehren. Zweifelsohne hat sich eine bedrohliche Situation für das ungedeckte Geldsystem eingestellt; und die Wahrscheinlichkeit, dass es diesmal schiefgeht, liegt nicht bei null.

Aber ein Zusammenbruch ist nicht zwangsläufig. Die Staaten und ihre Zentralbanken können noch „neue Kaninchen aus dem Zylinder“ zaubern. Beispielsweise lassen sich schwankende Banken rekapitalisieren, indem die Staaten neues Geld, das sie von der EZB bekommen, als Eigenkapital einzahlen; oder sie finanzieren sich mit Hubschraubergeld. Fest steht jedoch eines: Ohne staatliche Eingriffe ist das ungedeckte Geldsystem nicht mehr zu halten.

Und das sollte die Bürger in allergrößte Besorgnis versetzen. Krisen führen regelmäßig einen Machtzuwachs des Staates herbei, das gilt vor allem für Finanz- und Wirtschaftskrisen. Krisenursachen werden nämlich regelmäßig fehl- und umgedeutet: Der freie Markt habe versagt, so wird gesagt, und jetzt könne nur noch der Staat helfen. Und das, obwohl doch der Staat und seine Zentralbank die Hauptübeltäter sind.

Sie sind es, die mit ihrem ungedeckten Papiergeldsystem eine Schuldenwirtschaft in Gang gesetzt haben, die früher oder später in sich zusammenbrechen muss. Der Krisenauslöser ist diesmal die Sorge vor den Folgen des Corona-Virus, und vermutlich ist hier auch sehr bedeutsam, wie rabiat die Staaten in das weltweit Markt- und Gesellschaftssystem eingreifen; wie sie die Gunst der Stunde nutzen und ihre Macht ausweiten.

In die Knechtschaft
Jede deutlicher es zutage tritt, dass das staatliche ungedeckte Geldsystem nicht funktioniert, dass es zu Krisen führt, desto größer scheint die Neigung der Menschen zu werden, die Augen vor eben dieser Wahrheit zu verschließen; und desto hemmungsloser werden kollektivistisch-sozialistische Maßnahmen als „Rettungspolitiken“ umgedeutet, von der breiten Öffentlichkeit begrüßt und für gut geheißen.

Doch jede Krise, für die das ungedeckte Papiergeldsystem sorgt, weitet die Macht der Staaten über das Wirtschafts- und Gesellschaftsleben aus, und eine einmal erfolgte Staatsexpansion wird leider nicht wieder zurückgedreht. Dadurch verstricken sich die Volkswirtschaften durch Krisen und ihre „Bekämpfung“ immer tiefer im Gestrüpp staatsozialistischer Politiken.

Wenn man sich nicht abkehren will vom ungedeckten Papiergeldsystem, dann wird früher oder später alles einem Ziel untergeordnet: den Staat zu stärken, ihn mit immer mehr Befugnissen, mit immer mehr Geld auszustatten; und das heißt, dass die freien Märkte (beziehungsweise was davon noch übrig ist) und damit auch die bürgerlichen und unternehmerischen Freiheiten zusehends ausgeschaltet werden.

Mit Blick auf die aktuellen Ereignisse ist es daher alles andere als übertrieben zu sagen: Ohne „Bail-out“ der Schuldner droht eine Weltwirtschaftskrise. Mit ihm die Knechtschaft.

Thorsten Polleit, Jahrgang 1967, ist seit April 2012 Chefvolkswirt der Degussa. Er ist Honorarprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth, Adjunct Scholar am Ludwig von Mises Institute, Auburn, US Alabama, Mitglied im Forschungsnetzwerk „Research On money In The Economy“ (ROME) und Präsident des Ludwig von Mises Institut Deutschland. Er ist Gründungspartner und volkswirtschaftlicher Berater eines Alternative Investment Funds (AIF). Die private Website von Thorsten Polleit ist: www.thorsten-polleit.com.

#Coronavirus #Bankenkrise #Kommunismus #Staat #Wirtschaft #Ökonomie #Gesellschaft #Banken
 
Later posts Earlier posts